Start-up Persival erhält Finanzierung für Sensor-Simulationen

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Das Start-up Persival schließt Finanzierungsrunde ab. Mit dem Geld sollen die Produkte für realitätsnahe Sensor-Simulationen verbessert werden.

Der Persival Simspector visualisiert und analysiert simulierte Sensordaten inklusive der virtuellen Objekte und Materialien.(Bild:  Persival)
Der Persival Simspector visualisiert und analysiert simulierte Sensordaten inklusive der virtuellen Objekte und Materialien.
(Bild: Persival)

Das Start-up Persival erhält eine Seed-Finanzierung von der Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) als führendem Investor und einer Reihe von Business Angels. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das Kapital in den zum Ausbau des Softwareportfolios und der Firmenstrukturen gesteckt werden. Explizit genannt werden das Softwarelizenzgeschäft und verbesserte Module in den Bereichen Reflexionseigenschaften, Radarsimulation und Modellvalidierung. 

Zu den privaten Investoren (Business Angels) zählen unter anderem Marius Dupuis (vormals Vires Simulationstechnologie), Robin Schubert, Eric Richter und Holger Löbel (vormals Baselabs) sowie David Kelm und Yannic Ambach (vormals IT-Seal). 

Simulationsmodelle für sicherheitsrelevante Tests

Persival wurde im Jahr 2021 als Spin-off der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Simulation von Sensordaten, die das reale Umfeld, beispielsweise im Straßenverkehr, möglichst exakt abbilden sollen. Kunden können mit diesen Simulationsmodellen sicherheitsrelevante Tests durchführen, etwa die Objekterkennung von Fahrzeugen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen. 

Die synthetischen Sensordaten werden beim Entwickeln und Testen assistierter und autonomer Fahrfunktionen eingesetzt, überwiegend in der Automobilindustrie, aber auch in der Landwirtschaft, dem Schienenverkehr oder der Robotik. Sie sollen die teure Datenerhebung auf Testgeländen und im realen Straßenverkehr ergänzen und ersetzen.

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