Takata Petri-Übernahme abgeschlossen

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Der führende japanische Hersteller von Airbags, Sicherheitsgurten und Kindersitzen Takata Corp. hat die Kapitalmehrheit am deutschen Airbag-Hersteller Petri AG, Aschaffenburg, übernommen.

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Der führende japanische Hersteller von Airbags, Sicherheitsgurten und Kindersitzen Takata Corp. hat die Kapitalmehrheit am deutschen Airbag-Hersteller Petri AG, Aschaffenburg, übernommen. Bereits Ende März war die Aquisition vertraglich vereinbart worden; nun haben auch die zuständigen Kartellbehörden zugestimmt. Mit dem Kauf will Takata gegenüber dem schwedischen Marktführer Autoliv Inc. aufholen. Autoliv hat in den vergangenen Jahren seine Präsenz in Japan stark ausgebaut. Gemeinsam werden Takata und Petri weltweit unter den Airbag-Herstellern auf Platz drei aufrücken.

Takata erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit weltweit rund 11.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 200 Mrd. Yen (rund 2 Mrd. Euro/3,9 Mrd. DM). Das 1933 gegründete Unternehmen verfügt neben Japan vor allem über Produktionsstätten in Asien und den USA. In Europa sind die Japaner bislang in Großbritannien und Deutschland vertreten.

Die Petri AG, der international fünftgrößte Hersteller von Airbags, produziert in Tschechien, Polen, Rumänien, Südafrika, den USA und Brasilien. Das Unternehmen hat rund 5.500 Mitarbeiter und erzielte im vorigen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 800 Mio. Euro ( 1,56 Mrd. DM).