Management Porsche-Chef: „Die spannendste Rolle in der Automobilbranche“

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Michel Leiters beginnt das neue Jahr als Porsche-Chef enthusiastisch. Dennoch wartet schon im ersten Quartal ein unangenehmes Thema.

Michael Leiters ist seit Januar 2026 Chef der Porsche AG.(Bild:  McLAren)
Michael Leiters ist seit Januar 2026 Chef der Porsche AG.
(Bild: McLAren)

Der neue Porsche-Chef Michael Leiters hat sich im sozialen Netzwerk Linkedin zu seinem Start beim Sportwagenhersteller geäußert. Das neue Jahr beginne mit einem besonderen Meilenstein, schrieb Leiters. Er übernehme die aus seiner Sicht spannendste Rolle in der gesamten Automobilbranche. Leiters ist seit Jahresanfang Porsche-Chef und Nachfolger von Oliver Blume, der jetzt VW-Chef ist.

Hinter Porsche liegt ein turbulentes Jahr. Neben dem sinkenden Absatz belastet der Strategieschwenk hin zu mehr Modellen mit Verbrennungsmotoren das Unternehmen. Der kostet Milliarden – und hat den Gewinn des Konzerns bislang fast komplett aufgezehrt. Auch deshalb laufen aktuell Gespräche über eine weitere Sparrunde. Der ausgeschiedene Porsche-Chef Blume hatte kürzlich in Aussicht gestellt, dass sie im ersten Quartal abgeschlossen werden könnten.

Knapp 2.000 Jobs sollen in Stuttgart entfallen

Erst im vergangenen Februar hatten sich die VW-Tochter und Arbeitnehmervertreter auf ein erstes Sparpaket geeinigt. Bis zum Jahr 2029 sollen in der Region Stuttgart demnach 1.900 Jobs wegfallen – wegen der Beschäftigungssicherung sozialverträglich. Außerdem laufen die Verträge von rund 2.000 befristet Angestellten aus.

Über Michael Leiters

Michael Leiters war früher schon 13 Jahre bei Porsche tätig und kam zum Autohersteller in der Ära von Wendelin Wiedeking. Er war sein Assistent und galt manchen auch als Problemlöser. Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch kennen den promovierten Maschinenbauer gut. Leiters studierte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Menschen, die ihn kennen, beschreiben ihn als analytischen und strategischen Manager. Der Name des zweifachen Familienvaters wird bei Porsche vor allem mit dem Cayenne und gleichfalls mit dem Macan in Verbindung gebracht. Der Blume-Nachfolger verließ den Sportwagenhersteller in der Zeit, als Matthias Müller an der Spitze des Unternehmens stand. Danach wurde er Technikchef bei Ferrari und wechselte dann zu McLaren.

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