Deutz Positive Bilanz

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Erstmals seit drei Jahren kann der Motorenhersteller wieder mit Gewinn aufwarten. Die Untenehmensführung hofft jetzt auf ein positives Gesamtjahr 2002.

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Der Kölner Motorenhersteller Deutz ist nach drei Verlustjahren auf dem Weg zur Ertragswende. Nach einem Verlust von 7,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum sei im ersten Halbjahr 2002 ein positives Unternehmensergebnis von 3,1 Millionen Euro erzielt worden, teilte der Konzern am Dienstag in Köln mit. Der Umsatz habe mit 554,9 Millionen Euro konjunkturbedingt noch um 7,3 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum gelegen. Verantwortlich für die Rückkehr in die Gewinnzone ist nach Angaben des Unternehmens das auf 3 Jahre angelegtes Deutz Re-Launch/5-Punkte-Programm.

Im Segment Kleinmotoren legte der Auftragseingang im 1. Halbjahr 2002 mit plus 12,8 Prozent auf 442,1 Millionen Euro deutlich zu. Nach Angaben des Kölner Unternehmens resultierte der Anstieg vor allem aus der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Volvo sowie aus den Regionen Fernost/China und Naher/Mittlerer Osten. Im Segment Mittel- und Großmotoren lag der Auftragseingang mit 176,3 Millionen Euro (229,1 Millionen Euro) unter dem des Vorjahres, insbesondere aufgrund der Verunsicherung der US-Energiemärkte und daraus resutierenden Verschiebungen von Projekten. Das Servicegeschäft hingegen hat sich positiv entwickelt (plus 6,2 Prozent).

Angesichts der Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2002 und der gestärkten Marktposition im Service erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2002, das Ziel "Break Even" zu erreichen.