Feststoffbatterie
Powerco und Quantumscape: Neue Rollenverteilung

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Volkswagen beendet das Joint Venture mit Quantumscape zur gemeinsamen Herstellung von Feststoff-Batteriezellen. VW-Tochter Powerco kümmert sich jetzt um die Industrialisierung – und sichert sich eine Lizenz.

Der Feststoff-Keramik-Separator von Quantumscape.(Bild:  Volkswagen)
Der Feststoff-Keramik-Separator von Quantumscape.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagens Batterie-Tochter Powerco und das kalifornische Start-up Quantumscape verändern ihre Zusammenarbeit. Powerco hat mit einer nicht-exklusiven Lizenz Zugriff auf bis zu 40 Gigawattstunden Feststoffzellen-Kapazität pro Jahr, basierend auf der Lithium-Metall-Feststoffzellltechnologie von Quantumscape. Abhängig vom technologischen Fortschritt und von bestimmten Lizenzzahlungen erhält Powerco die Lizenz zur Serienproduktion der Batteriezellen. Optional kann die Kapazität auf 80 Gigawattstunden steigen. Die Menge reiche dann für etwa eine Million E-Fahrzeuge, teilte Powerco mit.

Powerco und Quantumscape lösen damit ein früheres Joint Venture zwischen dem Volkswagen-Konzern und Quantumscape zur gemeinsamen Herstellung von Batteriezellen ab. Die Vereinbarung ist nach Überzeugung der Unternehmen der schnellste Weg zur Serienfertigung von Feststoffzellen im Gigawattstunden-Maßstab.

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