Batteriematerialien
Powerco und Umicore stellen Ionway vor und nennen neuen Standort

Aktualisiert am 09.10.2023 Von Thomas Günnel 2 min Lesedauer

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Im September 2022 hatten Powerco und Umicore angekündigt, gemeinsam Batteriematerialien in Europa herzustellen. Jetzt gibt es Details zum Joint Venture – und den ersten Standort.

Das Joint Venture Ionway wird im polnischen Nysa ein Werk für Kathodenaktivmaterialien bauen. Im Bild: Das bestehende Umicore-Werk im Hintergrund. Im Vordergrund umrandet der geplante Neubau.(Bild:  Volkswagen AG)
Das Joint Venture Ionway wird im polnischen Nysa ein Werk für Kathodenaktivmaterialien bauen. Im Bild: Das bestehende Umicore-Werk im Hintergrund. Im Vordergrund umrandet der geplante Neubau.
(Bild: Volkswagen AG)

Volkswagens Batteriehersteller Powerco und Umicore werden künftig unter dem Namen Ionway nachhaltige Batteriematerialien in industrieller Großserie herstellen. Konkret geht es dabei um Vorstufen- (pCAM) und Kathodenaktivmaterialien (CAM). Aktive Kathodenmaterialien wirken sich stark auf die Batterieleistung aus. Sie haben den größten Anteil an den Gesamtkosten der Batterie und bestimmen ihren CO2-Fußabdruck.

Die jährliche Produktionskapazität soll bis zum Ende des Jahrzehnts 160 Gigawattstunden pro Jahr betragen; laut Mitteilung genug, um damit etwa 2,2 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge zu versorgen. Ionway soll die europäischen Batteriezellfabriken von Powerco mit Batteriematerialien versorgen. Die Unternehmen sprechen dabei von „einem großen Teil des Bedarfs von Powerco in der EU“. Umicore erhält dafür einen gesicherten Zugang zu einem Teil des europäischen Bedarfs an Kathodenmaterialien für E-Fahrzeuge.

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