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Rheinmetall Preh an Deutsche Beteiligungs AG verkauft

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Die Rheinmetall AG hat ihre Tochter aus Bad Neustadt veräußert und folgt damit dem Plan, sich aus dem Geschäftsbereich Electronics zurückzuziehen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Rheinmetall AG, Düsseldorf, will sich künftig auf ihre beiden umsatz- und ertragstärksten Unternehmensbereiche Automotive (Kolbenschmidt Pierburg AG) und Defence (Rheinmetall DeTec AG) konzentrieren und sich ausdem Bereich Electronics (Aditron AG) zurückziehen. Im Zuge dieser Entscheidung ist die Preh-Werke GmbH & Co. KG, Bad Neustadt, an die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main, veräußert worden.

Die Preh-Werke erzielten im Geschäftsjahr 2002 mit rund 1650 Mitarbeitern einen Umsatz von 219 Millionen Euro. Über die Modalitäten der Transaktion wurde zwischen den Vertragspartnern Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug des Kaufvertrages steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes.

Zuvor war bereits die Hirschmann Austria GmbH (Rankweil/Vorarlberg), bisher eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Hirschmann Electronics-Gruppe, Neckartenzlingen, mit Wirkung zum 1. Januar 2003 verkauft worden. Die in Neckartenzlingen ansässige Hirschmann Electronics GmbH & Co. KG, die zusammen mit Preh den bisherigen Rheinmetall-Unternehmensbereich Electronics gebildet hat, soll ebenfalls in eine neue Partnerschaft eingebracht werden.

Klaus Eberhardt, Vorsitzender des Vorstandes der Rheinmetall AG: „Wir werden unsere Kräfte auf die strategische Weiterentwicklung von Automotive und Defence konzentrieren und die Internationalisierung beider Kerngeschäftsfelder vorantreiben. Nach eingehender Prüfung verschiedener Optionen hat sich dies im Sinne unserer auf Profitabilität, Finanzkraft und Wertsteigerung ausgerichteten Strategie als der erfolgversprechendste Weg erwiesen.“