Automobilindustrie Ausblick 2024: „Die Rahmenbedingungen haben sich deutlich verschlechtert“

Von Claus-Peter Köth 2 min Lesedauer

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Preh-CEO Zhengxin „Charlie“ Cai beklagt die hohen Fertigungskosten in Deutschland. Niedrigere Energiekosten und Steuern gehörten ganz oben auf die Agenda der Bundesregierung.

Preh-CEO Zhengxin „Charlie“ Cai: „Die Technik der E-Fahrzeuge wird immer besser, aber die Infrastruktur kann damit nicht Schritt halten.“(Bild:  Preh)
Preh-CEO Zhengxin „Charlie“ Cai: „Die Technik der E-Fahrzeuge wird immer besser, aber die Infrastruktur kann damit nicht Schritt halten.“
(Bild: Preh)

Herr Cai, im Rückblick auf das Jahr 2023: Was sind derzeit die größten Herausforderungen für die internationale Automobilindustrie?

Lieferengpässe bei einzelnen Komponenten gehören nach wie vor zu den größten Herausforderungen für die Automobilindustrie. Zudem bleiben die Produktionszahlen bisher hinter den ursprünglichen Prognosen zurück, was dazu geführt hat, dass die OEMs bei den Tier-1-Zulieferern ihre Stückzahlabrufe reduziert haben. Und auch die geopolitischen Krisen können sich weiterhin negativ auf die Zulieferketten auswirken.