Zweite Amtszeit Prof. Lutz Eckstein als VDI-Präsident wiedergewählt

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Für seine zweite Amtszeit kündigte Prof. Lutz Eckstein etwa an, die künstliche Intelligenz (KI) mit Partnern wie der Gesellschaft für Informatik zu einem der Fokus der aktuellen Initiative zu machen.

Prof. Lutz Eckstein darf eine zweite Amtszeit als VDI-Präsident antreten. (Bild:  VDI)
Prof. Lutz Eckstein darf eine zweite Amtszeit als VDI-Präsident antreten.
(Bild: VDI)

„Wir haben die Technologien, die klugen Köpfe und wegweisende Ideen. Jetzt brauchen wir den Mut zu größeren Zügen im globalen Schachspiel“, so Lutz Eckstein im Rahmen seiner Rede auf der VDI-Vorstandsversammlung in Düsseldorf. Dabei warb er eindringlich für eine strategische Erneuerung der deutschen Innovationspolitik: „Innovation beginnt mit Haltung! Vertrauen in Ingenieure, Vertrauen in Gestaltungskraft! Der wiedergewählte VDI-Präsident.

Anhand des Fünf-Ebenenmodells der Innovation erläuterte er dabei, dass aus einer Erfindung nur dann eine Innovation werden kann, wenn der regulatorische Rahmen auch die Forschung dazu erlaubt. Aber auch die ökonomischen Randbedingungen müssen dazu eine wettbewerbsfähige Industrialisierung ermöglichen. Nur so können Produkte und Verfahren entwickelt werden, die später auch nachgefragt werden. Ein Schwerpunkt der Versammlung war auch in diesem Jahr die VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“.

Künstliche Intelligenz wird ein VDI-Schwerpunktthema

Diese hat demnach seit 2024 zahlreiche Impulse gegeben, die auch durch regionale Dialogformate über Zukunftsszenarien in den Bereichen Energie, Qualifikation sowie Gesundheit in die Regionen Deutschlands hineingetragen wurden, wie es dazu heißt. Bereits Ende 2026 werden die verschiedenen Impulse zu Schlüsselbranchen und -technologien zu einem ganzheitlichen Zielbild 2050 zusammengelegt und betrachtet, wie man weiter erfährt. Und was seine zweite Amtszeit angeht, so kündigte Eckstein an, das Thema KI in enger Zusammenarbeit mit Partnern wie etwa der Gesellschaft für Informatik zu einem der Schwerpunkte der Initiative zu machen. Denn die Zukunft fast jeder Branche hänge maßgeblich vom sinnvollen Einsatz der KI ab.

Am Ende rief er die Mitglieder dazu auf, ein neues Selbstverständnis des Ingenieurberufs zu entwickeln: „Wir müssen wie beim Schachspiel lernen, taktisch zu denken und unsere Figuren mutiger zu bewegen.“ Nur so gestalten wir die Zukunft – für Deutschland, für Europa und für die nächste Generation.“ (Eckstein ist übrigens auch Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen).

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