CO2-Regulierung
Warum für Zulieferer der Review so bedeutend ist

Von Claus-Peter Köth 5 min Lesedauer

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Auf der IAA wurde das geplante Verbrennerverbot der EU im Jahr 2035 heiß diskutiert. Die Branche will kein Zurück, sondern eine Öffnung der Regulierung. Die Zeit drängt.

Viele Zulieferer fordern eine Öffnung der EU-Regulierung, andernfalls würden Investitionen in Hybridtechnik hierzulande bald unattraktiv.  (Bild:  Schaeffler)
Viele Zulieferer fordern eine Öffnung der EU-Regulierung, andernfalls würden Investitionen in Hybridtechnik hierzulande bald unattraktiv.
(Bild: Schaeffler)

Die Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA), der europäische Herstellerverband ACEA, der europäische Zuliefererverband CLEPA, aber auch viele Arbeitnehmerverbände fordern von der EU-Kommission mehr Flexibilität mit Blick auf die CO2-Flottenregulierung und ein Vorziehen der Reviews auf das Jahr 2025. Unter anderem sollen Plug-in-Hybride (PHEV) und Range-Extender-Fahrzeuge (REEV) auch über 2035 hinaus in Europa zulassungsfähig sein.

„Die Politik darf Lösungen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, nicht von vorneherein ausschließen. Klimaschutz gelingt nicht mit einer Ein-Technologie-Strategie, auch wenn der Hochlauf weit überwiegend elektrisch sein wird“, sagt etwa VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Auch Plug-in-Hybride, Range-Extender-Fahrzeuge, Wasserstoff und erneuerbare Kraftstoffe seien Teil der Lösung.