Entwicklung
„Potenzial des Leichtbaus wird in Deutschland unterschätzt“

Von Claus-Peter Köth 4 min Lesedauer

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AMC-Geschäftsführer Rainer Kurek hat mit Partnern einen Pavillon aus Basalt mit Bambusstreben und Pflanzendach entwickelt. Im Interview erklärt er, welche Ideen sich in die Autoindustrie transferieren lassen.

75 Kilogramm leicht: der 6 x 4 Meter große Nachhaltigkeit-Pavillon im Pausenhof der Montessori-Schule Penzberg.(Bild:  Lasso Ingenieurgesellschaft)
75 Kilogramm leicht: der 6 x 4 Meter große Nachhaltigkeit-Pavillon im Pausenhof der Montessori-Schule Penzberg.
(Bild: Lasso Ingenieurgesellschaft)

Herr Kurek, am 25. Juli wird an der Montessori-Schule in Penzberg ein 75 Kilogramm leichter Nachhaltigkeits-Pavillon eingeweiht, bei dem Sie als Ideengeber fungiert haben. Welche Grundüberlegungen haben den Anstoß zur Entwicklung gegeben?

Die gemeinsame Konzeption, Entwicklung und physische Realisierung des Nachhaltigkeits-Pavillons basiert auf unserer langjährigen und intensiven Zusammenarbeit mit der Montessori-Schule Penzberg, die wir im Rahmen von Praktika, nationalen und internationalen Exkursionen, Messen, Symposien-Teilnahmen und Technologie-Seminaren aktiv unterstützen. Der Leichtbau- und Nachhaltigkeits-Pavillon ist ein sicht- und begreifbares Resultat unseres Bildungs-Engagements und steht als Demonstrator für ein nachhaltigeres Leben, Schulen, Arbeiten und Wirtschaften. Das Montessori-Projekt orientiert sich sehr konsequent an den Bedürfnissen der Gesellschaft.