gesponsertEntwicklung Reale Erprobung versus virtuelle Absicherung

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Kürzere Entwicklungszyklen, höhere Kosten, veränderte Anforderungen an die Connectivität und nicht zuletzt das autonome Fahren verlangen nach neuen Arten der Erprobung und Absicherung. Wie sich die reale und die virtuelle Welt gegenseitig bedingen – und wie ASAP diese zum Nutzen ihrer Kunden zusammenführt.

ASAP Experten bei der Umweltsimulation.(Bild:  ASAP Holding GmbH)
ASAP Experten bei der Umweltsimulation.
(Bild: ASAP Holding GmbH)

Die Automobilbranche wandelt sich immer mehr in eine softwaredefinierte Welt. Das liegt auch an der Menge und der Tiefe der Daten, die moderne Fahrzeuge generieren und die immer besser genutzt werden können. Stellen beispielsweise Experten bei Kilometer 100.000 eines virtuellen Testzyklus einen Fehler bei der Erkennung eines Objekts durch eine Fahrassistenzfunktion fest, passen sie die Software an und führen den Testlauf noch einmal durch – und zwar innerhalb von Stunden oder sogar Minuten.

Daten besser nutzen

Die ASAP Gruppe setzt beim Software Defined Vehicle etwa auf ein eigens entwickeltes modulares und skalierbares Test-Framework für Prüfstände im Bereich Model-in-the-Loop (MiL), Software-in-the-Loop (SIL), Hardware-in-the-Loop (HiL) sowie Fahrzeugtesting. ASAP realisiert dabei virtuelle Integrationsplattformen für die Validierung von Steuergerätefunktionen mittels Umfeldsimulationen.

In dem Zuge optimiert ASAP den Ablauf unter anderem durch das Einbeziehen eines einheitlichen und testsystemunabhängigen Keyword-Driven-Testing-Frameworks. So ermöglicht es ASAP seinen Partnern, sichere und innovative Technologien schneller auf die Straße zu bringen.

Im Bereich DevOps gewährleistet ASAP zudem eine nahtlose Softwareabsicherung. Dazu trägt auch das Process Automation Kit (PAK) bei, mit dem ASAP Prozesse in Codebeamer-Projekten optimiert und unter anderem eine hohe Flexibilität gewährleistet. Denn PAK ermöglicht eine schnelle Workflow-Definition und unterstützt den Rapid-Prototyping-Ansatz, was wiederum dazu beiträgt, Entwicklungsziele schnell zu erreichen.

Was die virtuelle Absicherung leisten kann – und was nicht

Die reale Erprobung kommt da mitunter etwas behäbiger daher, dennoch bleibt sie unverzichtbar. So zum Beispiel bei der Lebensdauererprobung. Denn dort kommen sehr komplexe Wechselwirkungen zwischen elektrischen, thermischen und mechanischen Modellen zum Tragen. Zum Teil spielen auch chemische oder elektrochemische Prozesse hinein.

Dieses komplexe Zusammenspiel zu modellieren hat – zumindest noch – seine Grenzen. Und zwar auch deshalb, weil die Modelle zur virtuellen Erprobung nur die Eigenschaften und Abläufe untersuchen können, die sie kennen, die ihnen beigebracht wurden. Unbekannte Phänomene können sie nur teilweise erfassen und nur bedingt antizipieren. Anders die klassische Erprobung: Bei ihr geht es auch stets darum, neue Ereignisse aufzudecken.

Von daher bleibt die reale Erprobung auf absehbare Zeit essenziell. ASAP führt diese in akkreditierten Test- und Erprobungszentren an drei Standorten in Deutschland durch. Diese decken das gesamte Leistungsspektrum ab, von Komponententests bis zu umfangreichen Lebensdauererprobungen inklusive Funktionsabsicherung sowie Vermessung/Applikation – und bieten eine große Expertise im Bereich E-Mobilität.

In akkreditieren Test- und Erprobungszentren bildet ASAP durchgängige Erprobungsleistungen ab.(Bild:  ASAP Holding GmbH)
In akkreditieren Test- und Erprobungszentren bildet ASAP durchgängige Erprobungsleistungen ab.
(Bild: ASAP Holding GmbH)

Reale Erprobung als Brücke zur Simulation

Die reale Erprobung ist dabei die Brücke zur Simulation. Zum einen braucht es die reale Messung, um ein Modell und dessen Annahmen zu validieren. Zum anderen liefert sie die Daten für die Entwicklung und Verfeinerung der Modelle. Fakt ist aber auch: Die virtuelle Absicherung wird die reale Erprobung weiter verändern. Normen und Spezifikationen sowie Entwicklungsschritte etwa müssen zweifellos angepasst werden.

In der Zukunft wird es jedoch auch immer mehr darum gehen, welche Methodik zu welchem Zeitpunkt in einem Testzyklus angewendet wird. Eine möglichst optimale Verschmelzung von realer Erprobung und virtueller Absicherung sollte stets das Ziel sein.

Denn eine intelligente Kombination der beiden Ansätze bietet den Kunden den größten Mehrwert – zeitlich und finanziell. Dieses ist stets ein dynamischer Prozess.

Hohe Durchgängigkeit der Leistungen

Die ASAP Gruppe setzt genau hier an. So arbeiten bei ASAP die Divisionen Test & Validation, Software, Electrics/Electronics, Consulting & Service sowie Vehicle Engineering bei Bedarf eng zusammen. ASAP verbindet also nicht nur die reale und die virtuelle Welt, sondern bietet darüber hinaus eine hohe Durchgängigkeit der Leistungen.

Es ist der Weg in die Zukunft, in der ein „Schema F“ immer seltener ausreicht – sondern in der selbstverständlich ein ganzheitliches, individuell skalierbares Framework verwendet wird, das die reale und die virtuelle Welt verschmilzt.

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