Die Regionalmesse Schraubtec fand am 5. November im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Fachbesucher konnten hier ihr Wissen in der Ausstellung, Workshops und Vorträgen vertiefen.
Gerade der fachliche Austausch unter den Schraubexperten untereinander ist das, was die Regionalmesse Schraubtec ausmacht.
(Bild: Amelie Jehmlich/ART n Photo)
„Wir erhoffen uns heute ein paar Ideen und Anreize zu sammeln“, verriet ein Teilnehmer gleich zu Beginn der Schraubtec. Sein Unternehmen stellt Klimakompressoren für die Automobilindustrie her. „Wir haben in dem Fall auch viele Schraubverbindungen, gerade auch unterschiedliche Bauteile. Wir nutzen die Schraubtec, um uns mit dem Engineering zusammen ein paar Ideen und Anreize zu holen. Vielleicht so für die Zukunft. Welche Perspektiven sind offen? Was können wir tun, um unsere Fertigung da zu sichern?“
Einige seiner Fragen konnte der erste Vortrag in der Live-Zone beantworten. Lukas Kois, Produktmanager bei Desoutter gab in seinem Vortrag Einblicke, wie eine proaktive Schraubfallanalyse aussehen könnte. Denn die Schraubfallanalyse ist ein entscheidender Faktor für die Qualität und Sicherheit in Montageprozessen. Zahlreiche Teilnehmer lauschten inmitten des Ausstellers seinem Vortrag. „Der Vorteil für die Kunden ist, dass sie in dem Bereich sind, wo alle Aussteller sind und nicht in einen extra Raum gehen müssen. Im Anschluss haben die Kunden auch gleich die Gelegenheit, an den Stand zu gehen, um sich die Produkte anzusehen“, betonte Kois. Die Resonanz auf sein Vortragsthema war groß und es gab den ein oder anderen Teilnehmer, der im Anschluss sich weitere Informationen am Stand von Desoutter einholte.
Auch Alexander Grosser von Stahlwille ist von den Vorträgen in der Live-Zone überzeugt: „Man ist hier wesentlich näher am Kunden dran und kann auch besser auf sie eingehen. Es ist alles etwas interaktiver.“ Grosser zeigte den Teilnehmern unterschiedliche integrationsfähige Drehmoment- und Drehwinkel-Werkzeuge. Parallel zur Ausstellung und den Live-Zonen-Vorträgen konnten die Teilnehmer ihr Wissen in insgesamt acht Fachvorträgen vertiefen. So stellte Jan Müller von Teckentrupp vor, wie die effektive Sicherung von elektrischen Kontaktverschraubungen gelingen kann. Am Beispiel von Kupferleitern stellte er die wesentlichen Funktionskriterien dar, wie eine elektrische Kontaktverschraubung erstellt wird und erhalten bleibt. Matthias Türpe von Atlas Copco beleuchtete zeitgleich, wie Schraubprozesse in der Industrie 4.0 gelingen. Dabei stand die Smart Integrated Assembly im Fokus.
Sicherheit und Einfachheit stehen Hoch im Kurs
Am Stand von Titgemeyer zeigte das Unternehmen schwerpunktmäßig den Schließringbolzen als Alternativprodukt zu einer klassischen Schraubverbindung. Ferner konnten sich Besucher auch über Blindnietmuttern und andere Schraubprodukte informieren. „Wir haben jetzt alle Schraubtec-Messen in diesem Jahr begleitet und neben dem Standort Landshut ist Dresden der Standort, wo wir die meisten Leads bislang generiert haben“, berichtete Joachim Sauer, Verkaufsleiter bei Titgemeyer. Für ihn ist gerade das Fachpublikum ein ausschlaggebender Vorteil, weil dieses gezielt kommt und Interesse an Verbindungstechnik zeigt. „Interessanterweise sind es die Produkte, wie der Schließbolzen, der den Fachbesucher an unseren Stand zieht. Dieser ist noch nicht so bekannt, das macht es für uns natürlich spannend“, resümiert Sauer. „Im Allgemeinen kann man sagen, dass Sicherheit und Einfachheit in der Verbindung aktuell ein übergeordnetes Thema sind“, so Sauer.
Einfach gute Verbindungen
Regionale Fachmesse für Schraubverbindungen
Die SchraubTec ist Ihr schnellster Weg zu sicheren Schraubverbindungen. Ob in der Ausstellung oder in kostenlosen Fachvorträgen: In persönlicher Atmosphäre können Sie sich über Schraubverbindungen, Schraubtechnik, Schraubwerkzeuge sowie Beschaffung, Einkauf und Management von C-Teilen informieren. Der Eintritt ist kostenfrei.
Bei Dörken Coatings war das Thema PFAS hoch im Kurs. Auch beim Lacklieferanten enthalten noch viele alte Systeme PFAS. „Wir haben neue PFAS-freie Systeme im Programm, die wir seit zwei Jahren mit Automobilherstellern testen. Das ist ein Riesenthema, das bei uns immer mehr gefragt wird“, sagte Martin Juros, Key-Account-Manager Industrial Coatings. So bestelle etwa ein deutscher OEM seit diesem Monat nur noch PFAS-freie Produkte bei Dörken. „Wir haben bei einem skandinavischen Hersteller die Freigabe seit diesem Monat. Es wird jedoch eine Zeit dauern, bis alles umgestellt ist. Die ersten Serienteile laufen bereits“, ergänzte Juros.
Auch René Fetgenhauer, technischer Vertrieb bei Schnorr zeigt sich überrascht von der Resonanz in Dresden: „Heute Morgen war so ein großer Ansturm, da dachten wir, okay so viel auf einmal an einem Stand, ob wir das schaffen?“ Am Schnorr-Stand stehen Sicherungsscheiben für Schraubverbindungen im Mittelpunkt. Die Fachbesucher kommen auch mit speziellen Fragen. „Etwa was die Unterschiede von Hersteller zu Hersteller sind. Es wird hinterfragt, ob es Neuentwicklungen für spezielle Anwendungen gibt. Hierzu kann man sich gut austauschen“, berichtet Fetgenhauer. Schnorr ist schon seit einigen Jahren als Aussteller auf vielen Schraubtec-Messen mit dabei. „Nächstes Jahr sind wir auch wieder am Start und hoffentlich auch in Barcelona“, erklärte Fetgenhauer.
Mit Barcelona kommt am 21. Mai 2026 Jahr ein weiterer internationaler Standort zum Schraubtec-Messen-Portfolio hinzu. Somit können sich Fachbesucher auf folgende sieben Termine im Jahr 2026 freuen:
Stand: 08.12.2025
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