gesponsertEntwicklung RLE: Sehen 2024 Potenzial für Wachstum und Innovation

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Ralf Laufenberg, CEO von RLE International, berichtet über neue Projekte und Themen sowie die Ziele des Dienstleisters in den Feldern künstliche Intelligenz und Automatisierung von Engineering-Prozessen.

Ralf Laufenberg, CEO von RLE International(Bild:  RLE International GmbH)
Ralf Laufenberg, CEO von RLE International
(Bild: RLE International GmbH)

Herr Laufenberg, wie lautet Ihre Bilanz für RLE International mit Blick auf das Geschäftsjahr 2023, und wie ist das Jahr 2024 angelaufen?

Ralf Laufenberg: Unsere Bilanz für 2023 zeigt ein solides Ergebnis und eine positive Entwicklung in verschiedenen Geschäftsbereichen. Wir konnten bedeutende Meilensteine erreichen und unsere Position als einer der führenden Engineering- und Beratungsdienstleister in der Mobilitätsindustrie festigen. Insbesondere haben wir unsere globale Präsenz ausgebaut und neue Partnerschaften geschaffen. Im Jahr 2024 sind wir optimistisch gestartet und sehen weiteres Potenzial für Wachstum und Innovation. Wir setzen uns vor allem in den Feldern künstliche Intelligenz und Automatisierung von Engineering-Prozessen ehrgeizige Ziele, um unsere Leistungsfähigkeit weiter zu steigern und unseren Kunden weltweit erstklassige Lösungen anzubieten.

Inwieweit hilft Ihnen die globale Präsenz beim Abarbeiten von Arbeitspaketen?

Unsere globale Präsenz ist entscheidend für die effektive Bearbeitung großer Arbeitspakete. Durch unsere Standorte auf der ganzen Welt können wir lokal agieren und gleichzeitig globale Ressourcen und Expertise nutzen, um Projekte effizient umzusetzen. Diese dezentrale Struktur ermöglicht es uns, flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und eine schnelle Reaktion auf Markttrends und -anforderungen zu gewährleisten. Außerdem eröffnet sie uns neue Geschäftsmöglichkeiten in verschiedenen Regionen und stärkt unsere Wettbewerbsposition auf dem globalen Engineering-Markt.

Vergangenes Jahr im Oktober haben Sie Ihre Partnerschaft mit Nio für Entwicklungs- und Homologationsumfänge erweitert. Wie hat sich die Zusammenarbeit seither entwickelt?

Positiv, insbesondere in der Homologation. Wir arbeiten eng zusammen, um die vereinbarten Umfänge erfolgreich umzusetzen. Dabei profitieren wir von der Expertise und Innovationskraft beider Unternehmen sowie von der synergetischen Zusammenarbeit. Die Partnerschaft mit Nio ist ein wichtiger Bestandteil unserer globalen Strategie.

Sie wollten mittelfristig in Berlin einen Software-Hub aufbauen. Wie ist hier der jüngste Stand?

Der Aufbau schreitet voran, insbesondere durch unser Tochterunternehmen Recotech. Wir nutzen unser Netzwerk und die Verbindungen zur Berliner Start-up-Szene, um einen Software-Hub aufzubauen, der sich auf KI und andere zukunftsweisende Technologien konzentriert. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Unternehmen können wir unser Leistungsspektrum erweitern und unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die auf den neuesten technologischen Entwicklungen basieren. Der Software-Hub in Berlin ist ein strategisches Investitionsprojekt, das uns langfristig Wettbewerbsvorteile verschaffen wird.

Aktuell bündeln Sie Ihre Software-Kompetenzen bei VESOFTx, dem Joint Venture von RLE International und Cadway Automotive. Welche Leistungen erbringen Sie hier, und was macht das Gemeinschaftsunternehmen so besonders?

VESOFTx bündelt unsere Software-Kompetenzen und ermöglicht Nearshoring in Polen mit einem etablierten Partner. Wir bieten gemeinsam effiziente Lösungen und nutzen Synergien im Vertrieb, um unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten. Dabei setzen wir auf agile Entwicklungsmethoden und innovative Technologien, um die Marktanforderungen schnell und flexibel zu erfüllen. Die enge Zusammenarbeit zwischen RLE und Cadway stärkt unsere Position im Bereich CAE und natürlich auch als Anbieter von Softwarelösungen für die Mobilitätsindustrie und ermöglicht es uns, neue Geschäftsfelder zu erschließen und unser Leistungsportfolio zu erweitern.

Zu Jahresbeginn zeigten Sie auf der CES in Las Vegas Ihr Portfolio mit Blick auf eine nachhaltige Mobilität von morgen. Mit welchen Leistungen können Sie hier punkten?

Auf der CES haben wir das Thema Partnerschaften mit Synera und Simscale hervorgehoben, die es uns ermöglichen, innovative Ansätze zur Topologieoptimierung einzusetzen. Wir erzielen kürzere Entwicklungszeiten durch den Einsatz von Natural Language Processing (NLP) und Machine Learning. Diese strategischen KI-Initiativen sind Teil unserer langfristigen Wachstumsstrategie und tragen dazu bei, unsere Position als führender Engineering- und Beratungsdienstleister über die Grenzen von Automotive hinaus zu festigen.

Welche Projekte und Themen haben für RLE im Jahr 2024 die höchste Priorität?

In den kommenden Jahren stehen Projekte und Themen im Fokus, die die Zukunft der Mobilitätsindustrie prägen und den globalen Markt beeinflussen werden. Besonders herausfordernd ist dabei die technologische und preisliche Dominanz Chinas, insbesondere in der E-Mobilität. Diese Entwicklung erfordert von etablierten OEMs eine Anpassung ihrer Strategien. Dabei spielen Innovation und die Integration von KI in den Entwicklungsprozess eine entscheidende Rolle, um neue Technologien zu erschließen und effiziente Produktionsabläufe zu gewährleisten. RLE ist bestrebt, diese Herausforderungen anzunehmen und durch innovative Lösungen einen Mehrwert für seine Kunden zu schaffen.

Ralf Laufenberg

ist seit mehr als 30 Jahren bei RLE tätig. Zunächst im Familienunternehmen Rupa & Laufenberg und seit 1999 als geschäftsführender Gesellschafter von RLE. Seit Oktober 2004 ist er CEO des Engineering-Dienstleisters.

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