Autonomes Fahren Robotaxis mit „Kinderkrankheiten“ ärgern Chinas Autofahrer

Von Henrik Bork 6 min Lesedauer

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In China häufen sich die Beschwerden über fahrerlose Taxis. Deren Erfolg werden sie trotzdem nicht aufhalten können. Was die Robotaxis bereits gut können und was es noch zu tun gibt.

Die Robotaxen von Apollo Go fahren vielen chinesischen Autofahrern zu vorsichtig.(Bild:  Baidu Inc.)
Die Robotaxen von Apollo Go fahren vielen chinesischen Autofahrern zu vorsichtig.
(Bild: Baidu Inc.)

Diese lahmen Robotaxis! In Wuhan und anderen chinesischen Städten mehren sich die Beschwerden über die fahrerlosen Taxis von „Baidu Apollo Go“. Während die meisten Chinesen der neuen Technologie gegenüber wohlgesonnen sind, scheint das autonome Fahren im echten Straßenverkehr noch eine Reihe von „Kinderkrankheiten“ zu haben.

„Fahren zu langsam!“, „Bremsen plötzlich abrupt ab!“ oder „Eiern im Schneckentempo um die Kurve!“, sind einige der Kommentare in den sozialen Medien des Landes, seit Apollo Go in der Millionenstadt Wuhan die sechste Generation seiner Robotaxis eingeführt hat. Auch aus den mehr als zehn anderen Städten, in denen die fahrerlose Taxiflotte des Unternehmens inzwischen operiert, darunter in Peking, Schanghai, Guangzhou, Shenzhen, Chengdu und Dalian kämen vereinzelte Beschwerden, berichtet die chinesische Autozeitung Zhongguo Qiche Bao. Offenbar sind die Autofahrer in Wuhan aber besonders unzufrieden.