Batteriezellen Scania kauft polnisches Werk von Northvolt

Von dpa/Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Scania kauft die Industriesparte von Northvolt – und das Batteriewerk in Polen. Der Lkw-Hersteller besitzt damit zwei Werke für die Batteriemontage.

Scania kauft das polnische Werk des Batterieherstellers Northvolt.(Bild:  Scania)
Scania kauft das polnische Werk des Batterieherstellers Northvolt.
(Bild: Scania)

Der insolvente schwedische Batteriehersteller Northvolt hat einen Käufer für sein polnisches Werk in Danzig gefunden. Der Lkw-Hersteller Scania einigte sich mit dem Insolvenzverwalter auf die Übernahme der Industriesparte samt Produktionsanlage in Danzig und Entwicklungszentrum in Stockholm. Das teilte die schwedische VW-Tochter in Södertälje mit.
Die Northvolt-Industriesparte fertigt mit 260 Menschen Batteriemodule und -packs etwa für Baumaschinen. Die aktuelle Kapazität des Werkes liegt bei fünf Gigawattstunden, perspektivisch sollten es laut Northvolt bis zu zwölf Gigawattstunden werden. Zum Kaufpreis machte Scania keine Angaben. Für den Lkw-Hersteller ist es das zweite Werk, in dem aus Zellen Batterien werden. Im Herbst 2023 hatte Scania im schwedischen Södertälje sein erstes Werk eröffnet.

Volkswagen größter Anteilseigner von Northvolt

Die Scania-Mutter Volkswagen ist größter Anteilseigner bei Northvolt. Der Batteriehersteller hatte im März in Schweden Insolvenz angemeldet. Das polnische Werk hatte Northvolt erst im Jahr 2023 eröffnet. Weiter offen ist die Zukunft der im Bau befindlichen Northvolt-Fabrik in Schleswig-Holstein, die nicht Teil des Abschlusses mit Scania ist. 
Die deutsche Projektgesellschaft ist früheren Angaben zufolge nicht direkt von der Insolvenz betroffen. Der Bund und das Land Schleswig-Holstein haben die Ansiedlung mit einer 600-Millionen-Euro-Bürgschaft unterstützt. (thg)

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