Batteriekosten
Preissturz bei Lithium-Ionen-Akkus

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Goldman Sachs Research geht von schnell sinkenden Batteriekosten aus. Im Jahr 2025 soll die Marke von 99 US-Dollar pro Kilowattstunde unterschritten werden. Welche Komponenten dazu beitragen werden.

Batteriewerk von Volkswagen in Braunschweig.(Bild:  Volkswagen AG)
Batteriewerk von Volkswagen in Braunschweig.
(Bild: Volkswagen AG)

Die Analysten der Research-Abteilung von Goldman Sachs gehen von sinkenden Batteriekosten für Elektrofahrzeuge aus. Pro Kilowattstunde Speicherkapazität falle der Preis bis zum Jahr 2025 unter die psychologisch wichtige Marke von 99 US-Dollar. Das entspräche einem Preisverfall von 40 Prozent – im Jahr 2022 hatte man damit gerechnet, dass der Preis für die Kilowattstunde Speicherkapazität in den folgenden drei Jahren „nur“ um 33 Prozent sinken würde.

Die Studie schlüsselt unter anderem die einzelnen Kosten eines Batteriepacks auf. Demnach sind die Gesamtpreise in den Jahren 2022 und 2023 deutlich gegenüber den Vorjahren gestiegen – auf gut 150 Dollar pro kWh. Das lag laut Goldman Sachs vor allem am Kathodenmaterial. Die Kosten dafür haben sich in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt (auf gut 50 $/kWh). Ein weiterer großer Kostenblock entsteht durch das Verpacken der Zellen (2023: gut 26 $/kWh).

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