Datenallianz Siemens startet Allianz für industrielle KI

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Siemens hat eine Allianz für industrielle KI gegründet. Dabei geht es vor allem um Daten für das KI-Training.

Künstliche Intelligenz kann zum Beispiel Teileprogramme für Werkzeugmaschinen erstellen.(Bild:  Siemens AG)
Künstliche Intelligenz kann zum Beispiel Teileprogramme für Werkzeugmaschinen erstellen.
(Bild: Siemens AG)

Siemens hat eine Datenallianz für industrielle KI gegründet. Zur Allianz gehören die Werkzeugmaschinenhersteller Grob, Trumpf, Chiron, Renishaw, Heller, das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen und die Voith Group. Kern der Zusammenarbeit ist der Austausch anonymisierter Maschinendaten. Der Grundgedanke hinter dem Zusammenschluss ist, dass Künstliche Intelligenz umso besser ist, je höher die Qualität, aber auch die Menge der Daten ist, mit denen sie trainiert wird. Hier sieht man bei Siemens eine Chance für die europäischen Unternehmen. Denn während der Kontinent in Sachen klassischer KI im Vergleich zu den USA oder China derzeit eher abgehängt wirkt, sieht sich Europa hier gut aufgestellt.

„Große Chancen für Europas Wirtschaft“

„Ich sehe hier eine große Chance für die Wirtschaft Europas mit seiner starken industriellen Basis“, sagt Siemens-Chef Roland Busch. „Indem wir den einzigartigen Datenschatz unserer Unternehmen für generative KI-Modelle verfügbar machen, können wir völlig neue Stufen der Produktivität erreichen.“ Langfristig will die Datenallianz einen offenen Standard für den Austausch von Maschinendaten etablieren.

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Industrielle KI muss verlässlich sein

Ein wichtiger Unterschied zu bekannten allgemeinen KI-Modellen wie Chat GPT ist, dass industrielle KI sehr viel verlässlicher sein muss, weil Fehler schnell teure oder gefährliche Konsequenzen haben könnten. Ein Weg dorthin ist, sie mit verlässlichen Daten aus der Industrie zu trainieren. „Der Zugang zu qualitativ hochwertigen Maschinendaten verschiedener Hersteller ist der Schlüssel“, sagte Busch. „Mit dieser Allianz können wir KI-Systeme entwickeln, die die Komplexität in der Entwicklung und der Fertigung verstehen und so für Fachkräfte zum leistungsstarken Partner werden.“

Als Anwendungsbeispiel sieht Siemens etwa das Erstellen von Programmen für Maschinen – das spare Zeit, senke Fehlerquoten und entlaste Programmierer von Basisaufgaben. Andere Bereiche sind vorausschauende Wartung mit maschinenspezifischen Prognosen, Fertigungsprozesse, die sich in Echtzeit an veränderte Bedingungen anpassen, und verbesserte Energieeffizienz.

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