Engineering Siemens und Accenture gründen Geschäftseinheit

Von Manuel Christa 2 min Lesedauer

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Siemens und Accenture haben auf der Hannover Messe 2025 eine gemeinsame Business Group bekannt gegeben. 7.000 Fachleute sollen für Kunden Fertigung und Engineering mit KI, Software und Automatisierung voranbringen.

Siemens auf der Hannover Messe 2025.(Bild:  Manuel Christa)
Siemens auf der Hannover Messe 2025.
(Bild: Manuel Christa)

Die neu gegründete „Accenture Siemens Business Group“ wird weltweit etwa 7.000 Expertinnen und Experten aus Fertigung, IT und künstlicher Intelligenz beschäftigen. Das gaben die beiden Unternehmen während der Hannover Messe bekannt. Siemens bringt seine industrielle Technologie-Plattform „Xcelerator“ ein, während Accenture die erforderliche Daten-, IT- und KI-Kompetenz bereitstellt.

Beispiele, wie die Zusammenarbeit ablaufen könne, gibt laut Mitteilung zum Beispiel das Pilotprojekt mit der Kion Gruppe. Für den Hersteller von Material-Handling-Systemen verbesserten Accenture und Siemens zentrale Engineering-Prozesse. Durch den Einsatz der Software Teamcenter konnten Arbeitsabläufe vereinheitlicht und durch den Einsatz modellbasierter Systementwicklung (MBSE) verbessert werden, heißt es weiter.

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Neue Engineering- und Fertigungsdienstleistungen

Die Accenture Siemens Business Group wird künftig Unternehmen dabei unterstützen, globale Kompetenzzentren für Engineering einzurichten und neue Forschungs- und Entwicklungsmodelle zu etablieren. Dazu gehört auch die Einführung des Konzepts der Software-definierten Fahrzeuge (Software-Defined Vehicle, SDV) in der Automobilindustrie.

Im Bereich Fertigung sollen Unternehmen bei der Implementierung, Harmonisierung und Migration von Manufacturing Execution Systems (MES) unterstützt werden. Durch KI-gesteuerte Abläufe und Automatisierung lassen sich Produktionsprozesse künftig in Echtzeit steuern. Zudem bietet die neue Geschäftseinheit sogenannte Managed Security Services an, um Unternehmen besser vor Cyberangriffen auf kritische Fertigungssysteme zu schützen.

Smart Factory Day in Landshut

Im Mittelpunkt des Smart Factory Day 2025, am 14. und 15. Mai in Landshut, stehen Effizienz und Nachhaltigkeit im Werk, digitale Prozesse, Maschinelles Lernen, KI, Kreislaufwirtschaft, Cybersicherheit und Environmental Social Governance.
Freuen Sie sich auf den fundierten fachlichen Austausch mit Referenten von Zulieferern, Automobilherstellern, Entwicklungsdienstleistern und Start-ups sowie auf die exklusive Führung durch das BMW-Werk am Standort Landshut. Diskutieren Sie mit!

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Ein weiteres zentrales Element sei die sogenannte „Agentic AI“ von Accenture. Diese ermöglicht es Unternehmen, eigenständig handelnde KI-Agenten in industriellen Prozessen einzusetzen, beispielsweise zur automatischen Validierung von Designänderungen hinsichtlich Machbarkeit, Kosten und Leistung. Damit könnten Effizienz und Produktivität erheblich steigen. (sp)

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