Restraint Systems Siemens VDO Tochter erweitert Crash-Halle
Die Siemens Restraint Systems GmbH in Alzenau hat ihr Crashzentrum ausgebaut. Die Siemens VDO Tochtergesellschaft kann nun Aufprallversuche mit Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h durchführen.
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Die Siemens Restraint Systems GmbH in Alzenau hat ihr Crashzentrum ausgebaut. Die Siemens VDO Tochtergesellschaft kann nun Aufprallversuche mit Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h durchführen. Dadurch kann der Engineering-Dienstleisters Airbags und Gurtsysteme besser auf das reale Unfallgeschehen abstimmen.Im Wesentlichen besteht der Ausbau, in dem mehr als 1,5 Millionen Euro investiert wurden, in einer Erweiterung der Crashhalle. Die Halle wurde so gestaltet, dass Versuche, bei denen zwei Fahrzeuge mit 65 km/h aufeinanderprallen durchgeführt werden können. Auch neue Anforderungen des US-Gesetzgebers, die einen Heckaufprall mit etwa 85 km/h vorsehen, können die Versuchsingenieure berücksichtigen.
Nicht zuletzt bietet die Halle Raum für Überrolltests, die für die Auslegung von Kopfairbagsystemen zunehmend wichtiger werden. Die Anlage wurde auf eine jährlichen Gesamtkapazität von 250 Crashversuchen ausgelegt.