Softwaredefiniertes Fahrzeug Software: Zwischen Kostenrisiko und Chance

Ein Gastbeitrag von Christian Grimmelt, Sebastian Böswald, Sebastian Bräuer, Altan Yamak* 6 min Lesedauer

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Der Techniktrend Software-defined-Vehicle ist für viele Zulieferer äußerst herausfordernd. Was brauchen sie methodisch und organisatorisch – außer agilen Entwicklungsmethoden?

Softwareprojekte überschreiten zum Teil deutlich die vorgegebenen Budgets. Es gibt Regeln, mit denen Zulieferer innerhalb der Vorgaben bleiben können.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Softwareprojekte überschreiten zum Teil deutlich die vorgegebenen Budgets. Es gibt Regeln, mit denen Zulieferer innerhalb der Vorgaben bleiben können.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen im Umfeld des softwaredefinierten Fahrzeugs stellen die Zuliefererbranche vor Herausforderungen. Genauso wie beim Endprodukt verändert sich auch hier das Produktportfolio hin zu mehr softwarebasierten Leistungen bei gleichzeitiger Pflege der traditionellen Produkte. Die Wertschöpfungstiefe und der Aufbau neuer Kompetenzen sind hierbei für den künftigen Wettbewerb von Bedeutung. Unterschätzt werden der Grad der Veränderung und der Aufwand der digitalen Transformation.

Überschrittene Budgets sowie unterschätzte Investitionen und Kosten, etwa für Lizenzen, gehören zum Alltag. Als Ergebnis geraten aktuelle Projekte mit Software-Fokus außer Kontrolle. Jüngste Beispiele zeigen, dass Budgetüberschreitungen von mehreren 100 Prozent keine Seltenheit sind und sie – neben der Rentabilität eines Projekts – das ganze Unternehmen gefährden können.