Werkstoffe SSAB und Polmotors kooperieren für fossilfreie Stahlbauteile

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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SSAB hat eine Vereinbarung mit Polmotors getroffen, um künftig fossilfreien Stahl für strukturelle Automobilkomponenten und Baugruppen zu liefern.

SSAB stellt fossilfreien Stahl aus Eisenerz mit der Hybrit-Technik her.(Bild:  SSAB)
SSAB stellt fossilfreien Stahl aus Eisenerz mit der Hybrit-Technik her.
(Bild: SSAB)

Das schwedische Stahlunternehmen SSAB wird künftig fossilfreien Stahl an den Tier-1-Zulieferer Polmotors für dessen strukturelle Automobilkomponenten und Baugruppen liefern. Wie die Unternehmen mitteilten, soll die Zusammenarbeit das Potenzial von fossilfreien Materialien in anspruchsvollen Automobilanwendungen erforschen. 

„Polmotors sieht die Zukunft des fossilfreien Stahls und die potenziellen Wettbewerbsvorteile eines frühen Eintritts, um die erwartete Marktnachfrage von Premium-Autoherstellern zu erfüllen“, sagt CEO Maciej Graboś. „Wir entwerfen und fertigen für diese Kunden Crash-Management-Systeme, wie Stoßfänger und Rally-Stangen, daher ist die Materialauswahl entscheidend.“ Durch die Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit SSAB und den OEMs wolle man neue Stahlsorten in den Produkten implementieren.

Stahl ohne Kohlenstoffdioxidemissionen 

SSAB hat zwei dekarbonisierte Stähle entwickelt: SSAB Zero basiert auf recyceltem Stahl und wird mithilfe fossilfreier Energie hergestellt. „Fossil-free steel“ ist ein Proof of Concept und eine Pilotlieferung von SSAB. Es wird aus Eisenerz mit der Hybrit-Technik hergestellt. Dafür arbeitet SSAB mit dem Eisenerzproduzenten LKAB und dem Energieunternehmen Vattenfall zusammen. Der traditionell für die Stahlerzeugung verwendete Koks wird durch fossilfreie Elektrizität und Wasserstoff ersetzt. Dieser Prozess eliminiert nahezu alle Kohlenstoffdioxidemissionen in der Stahlproduktion, wie SSAB angibt.

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