Sensortechnik Fahrer- und Innenraumüberwachung mit einer Kamera

Von Ipek Muftuler 1 min Lesedauer

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Für einen europäischen OEM hat die Serienproduktion eines Systems zur Innenraumüberwachung mit einer Kamera begonnen. Es wurde von den beiden Unternehmen ST Microelectronics und Tobii entwickelt.

Start der Massenfertigung eines neuen Innenraumsensor-Systems: Tobii und ST Microelectronics kommen mit nur einer Kamera aus.(Bild:  Tobii)
Start der Massenfertigung eines neuen Innenraumsensor-Systems: Tobii und ST Microelectronics kommen mit nur einer Kamera aus.
(Bild: Tobii)

Tobii und ST Microelectronics starten die Massenproduktion eines Innenraum-Erfassungssystems für einen europäischen Automobilhersteller. Das System kombiniert eine Kamera mit weitem Sichtfeld, die sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht einsetzbar ist, mit einer Fahrer- und Insassenüberwachung.

Das integrierte Konzept von Tobii und ST ermögliche es den Automobilherstellern, mit einer einzigen Kamera im Fahrgastraum auszukommen. Das System kombiniert die Attention-Computing-Technik des schwedischen Zulieferers mit dem VD1940- Bildsensor von ST. Der Sensor basiert auf einem 5,1-MP-Hybridpixel-Design und ist empfindlich sowohl für RGB-Farben (für den Einsatz bei Tag) als auch für Infrarot (bei Dunkelheit). Die Algorithmen von Tobii verarbeiten zwei Video-Streams, für das DMS (Driver Monitoring System) und das OMS (Occupancy Monitoring System).

„Die Bildqualität ist entscheidend“, freut sich Adrian Capata, Senior Vice President des Geschäftsbereichs Autosense von Tobii, über die Zusammenarbeit mit ST. „Indem wir die Erfassung im sichtbaren Bereich und im Infrarotbereich kombinieren, schaffen wir die Voraussetzungen für intelligente Innenräume, die die Präsenz und das Verhalten der Menschen sowie den Kontext wirklich verstehen.“

Über Tobii

Das Unternehmen ist auf eye tracking und attention computing spezialisiert. Mit seiner Kompetenz entwickelt Tobii Technik, die die Aufmerksamkeit und die Absicht von Menschen verstehen können soll. Der Geschäftsbereich Autosense wurde laut Unternehmensangaben für mehr als 160 Fahrzeugmodelle nominiert, für die er DMS und OMS bereitstellt.

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