Kreislaufwirtschaft
Stahlblechreste direkt als Rohstoff verwenden

Von Thomas Günnel 2 min Lesedauer

Skoda beteiligt sich an einem Pilotprojekt, das Stahlblechreste des Autoherstellers prüft, bearbeitet und anderen Unternehmen vermittelt. Diese können den Verschnitt für ihre Produkte verwenden.

Stahlblechverschnitt aus dem Automobilbau kann für andere Unternehmen ein Rohstoff sein.(Bild:  Skoda)
Stahlblechverschnitt aus dem Automobilbau kann für andere Unternehmen ein Rohstoff sein.
(Bild: Skoda)

Škoda beteiligt sich am Pilotprojekt „SATURNIN“. Es sammelt Daten über Stahlblechabschnitte verschiedener Hersteller und gleicht sie mit den Materialanforderungen von Produzenten kleinerer Komponenten ab – anhand von Geometrie, Stahlsorten, Volumen, Standort und weiteren Informationen. Inkludiert in den Vergleich sind Ankauf, Abholung, Prüfung und Aufbereitung von Stahlschrott zu CO2-armem Ausgangsmaterial, außerdem der  Versand an den Endkunden. 
Laut Skoda sind zum Beispiel einige Stahlblechstücke, die beim Karosseriebau übrigbleiben, groß genug, um sie in anderer Form einzusetzen. Das sind etwa Reststücke von Fahrzeugen mit Panoramadach oder die Ausschnitte großer Seitenteile. Diese Verschnitte werden nicht eingeschmolzen, wie es mit Stahlresten normalerweise passiert. 
Initiiert hat das Projekt der tschechische Stahlhersteller Beneva. Skoda beteiligt sich an dem Projekt mit Stahlblechstücken aus der Produktion unter anderem von Octavia, Karoq, Kodiaq und Enyaq. 

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