Continental Staubfreie Bremsbeläge
Endlich saubere Räder: Mit ATE Ceramic hat Continental staubfreie Bremsbeläge entwickelt, die zudem noch länger halten sollen. Der Automobilzulieferer sieht sich ein bis zwei Jahre vor der Konkurrenz.
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Continental hat unter seiner Marke ATE einen ersten staubfreien Bremsbelag mit OE-gemäßer Leistung auf den europäischen Markt gebracht. Dank neuentwickelter Reibmaterialien bremsen ATE-Ceramic-Bremsbeläge „sauber, komfortabel und verschleißarm“, verspricht der Hersteller.
Genau das sollen die ATE-Ceramic-Beläge mit ihrer neuartigen Mischung vermeiden. Ihre staubarme Arbeitsweise schützt nicht nur hochwertige Aluräder vor Verunreinigungen, sondern auch die Umwelt vor Feinstaub. Die Bremsbelagmischung senkt außerdem die Geräuschentwicklung beim Bremsen. Brummgeräusche, lästiges Knarzen und Quietschen werden laut Continental wirksam unterdrückt. Umfangreiche Vergleichstests unter Alltagsbedingungen haben zudem gezeigt, dass ATE-Ceramic-Bremsbeläge im Vergleich zu Standardprodukten deutlich langsamer verschleißen. Auch mit den Bremsscheiben gehen sie schonender um und können so deren Lebensdauer verlängern, verspricht Conti. So lassen sich die um rund 35 Prozent erhöhten Anschaffungskosten (gegenüber einem konventionellen ATE-Produkt) wenigstens zum Teil wieder hereinfahren.
Geheime Belagsmischung
Über die Zusammensetzung des Belags und die verwendeten Materialien sowie die Fertigungsverfahren wollte Continental noch nichts verraten. Das Unternehmen ist sich aber sicher, mit ATE Ceramic ein bis zwei Jahre Vorsprung vor der Konkurrenz zu haben. Es gibt zwar bereits staubfreie Bremsbeläge auf dem Markt – vor allen in Nordamerika – diese erreichen aber laut Continental nicht die Bremsleistung, die europäische Kunden erwarten.
Das neue Produkt erfüllt die ECE-R-90-Norm, die Funktion von Fahrdynamikregelsystemen bleibt in vollem Umfang erhalten. Sie sind für zahlreiche Mittelklassemodelle deutscher und europäischer Automobilhersteller sowohl für die Vorder- als auch für die Hinterachse verfügbar. Das Programm wird ständig erweitert und soll in Kürze einen Großteil der gängigen Fahrzeugmodelle abdecken.
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