Wasserstoff
Krise in Rüsselsheim: Brennstoffzellen-Aus bei Stellantis und Segula-Pleite

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Doppelschlag für den Opel-Standort: Stellantis beendet die Brennstoffzellen-Entwicklung – betroffen sind 130 Entwickler. Kurz zuvor meldete Segula Technologies Insolvenz an.

Der E-Expert Hydrogen von Peugeot ist ein Transporter mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. Stellantis nimmt die Antriebstechnik nun vom Markt. (Bild:  Peugeot)
Der E-Expert Hydrogen von Peugeot ist ein Transporter mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. Stellantis nimmt die Antriebstechnik nun vom Markt.
(Bild: Peugeot)

Der Opel-Mutterkonzern Stellantis zieht sich aus der Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellen-Autos zurück. Das Unternehmen erwarte nicht mehr, dass sich wasserstoffbetriebene leichte Nutzfahrzeuge bis Ende des laufenden Jahrzehnts flächendeckend etablieren.

Der für den Sommer geplante Produktionsstart neuer Brennstoffzellen-Transporter im französischen Hordain und polnischen Gliwice wird daraufhin gestoppt. Dies werde sich aber nicht auf das Personal in den beiden Standorten auswirken. Doch das Entwicklungszentrum der deutschen Tochter Opel in Rüsselsheim muss Federn lassen. Dort sollen etwa 130 Ingenieure mit anderen Projekten betraut werden.

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