Batterietechnik Stellantis investiert in Start-up für Natrium-Ionen-Batterietechnik

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

Über seine Beteiligungsgesellschaft investiert Stellantis in das Start-up Tiamat. Es geht um die Entwicklung von Akkus mit Natrium-Ionen-Zellchemie für E-Autos.

Werkstor von Stellantis in Rüsselsheim.(Bild:  Rehberg/Vogel Communications Group)
Werkstor von Stellantis in Rüsselsheim.
(Bild: Rehberg/Vogel Communications Group)

Stellantis investiert in das im Jahr 2017 gegründete Unternehmen Tiamat. Das in Frankreich ansässige Start-up entwickelt Natrium-Ionen-Batterietechnik für E-Autos. Der Autohersteller verspricht sich von der Technik kostengünstige Energiespeicher im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus.

Die Erlöse aus der Finanzierungsrunde, an der Stellantis Ventures beteiligt ist, werde Tiamat für den Bau einer Natrium-Ionen-Batterieanlage in Frankreich verwenden, heißt es in einer Mitteilung. Diese Anlage sei für Elektrowerkzeuge und stationäre Speicheranwendungen bestimmt, später soll hier die Produktion von Komponenten der zweiten Generation für E-Autos hochfahren.

Stellantis erforscht mehrere Batterietechniken

Stellantis verfolgt mehrere Pfade für seine künftige Akkutechnik. Wie das Unternehmen mitteilt, investiert es zum Beispiel gemeinsam mit Factorial Energy in Festkörperbatterien, mit der Lyten Inc. in Akkus mit Lithium-Schwefel-Chemie und eben mit Tiamat in Natrium-Ionen-Chemie.

Tiamat ist ein Spin-off des französischen Nationalen Zentrums für Wissenschaftliche Forschung (CNRS) und nutzt dessen Know-how.

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