Elektromobilität Storedot kündigt Produktionsstart von Schnelllade-Zellen an

Von Lena Sattler

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Lange Ladezeiten sind nach wie vor ein Kritikpunkt bei E-Autos. Ein israelisches Start-up will innerhalb der nächsten zehn Jahre Batteriezellen entwickeln, die die Ladezeit für etwa 160 Kilometer Reichweite auf zwei Minuten reduzieren.

Storedot-Geschäftsführer Doron Myersdorf im Labor.(Bild:  הארץ/ Storedot)
Storedot-Geschäftsführer Doron Myersdorf im Labor.
(Bild: הארץ/ Storedot)

Der israelische Batteriehersteller Storedot hat seinen Produktionsplan für Schnelllade-Batterien (XFC, „Extreme Fast Charging Technology“) für elektrische Fahrzeuge präsentiert. Wie das Start-up in einer Pressemitteilung am Mittwoch (2. März) bekannt gab, möchte es innerhalb der nächsten zehn Jahre Batteriezellen liefern, die Energie für 100 Meilen (etwa 160 Kilometer) Reichweite in zwei Minuten aufladen können. Bis 2032 soll die Massenproduktion der „100in2“-Zellen beginnen.

Weitere Batteriezellen in Arbeit

Innerhalb der nächsten sechs Jahre will das Start-up zudem zwei weitere Schnelllade-Zellen auf den Markt bringen: Bis 2024 plant Storedot die Serienproduktion seiner Silizium-dominanten Lithium-Ionen-Anodenzellen: Sie sollen 100 Meilen Reichweite in fünf Minuten Ladung liefern. Die Energiedichte wird mit 300 Wh/kg angegeben.

Zusätzlich entwickelt das Unternehmen eine „Semi-Solid State“-Technik, durch die die Ladezeit für 100 Meilen auf drei Minuten verkürzt werden sollen. Die„100in3“-Technik (ca. 450 Wh/kg) könnte bis 2028 serienreif sein.

Automobilhersteller testen XFC-Zellen

Die „100in5“-, „100in3“- und „100in2“-Zellen stellen drei Generationen der Storedot-Technik „Silicon-dominant XFC“, „Semi Solid State“ und „Full Solid State“ dar. Sie sollen als Pouch-Zelle und im Formfaktor der 4680-Familie erhältlich sein. „100in5“-Zellen der XFC-Technik werden laut Storedot bereits von einigen Automobilherstellern getestet.

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