Elektromobilität
Mehr Batterien als benötigt
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Der Markt für Batteriezellen dreht sich. Es gibt Überkapazitäten, so ein Bericht der Unternehmensberatung McKinsey. Das hat positive Effekte, gleichzeitig ist der Zug für eine Zellproduktion in Europa abgefahren.
Die Chancen für eine europäische Zellfertigung stehen schon länger schlecht. Fast alle Großprojekte pausieren, wurden aufgegeben oder rutschten in die Insolvenz. Automotive Cells Company (ACC) verfolgt seine Pläne für Kaiserslautern und Termoli in Italien nicht weiter. Das Joint-Venture von Stellantis, Mercedes-Benz und Total Energies belässt es bei einer Fertigung im französischen Douvrin. Die Porsche-Beteiligung Cellforce wird seine ehrgeizigen Pläne für die Produktion von Hochleistungszellen mit Siliziumanoden nicht umsetzen. Der chinesische Hersteller Svolt gibt die zwei geplanten Standorte im Saarland sowie einen in Brandenburg auf.
Die größte mediale Aufmerksamkeit dürfte die Insolvenz des schwedischen Unternehmens Northvolt bekommen haben. Die Pläne für Northvolt Drei, eine Zellfabrik im Schleswig-holsteinischen Heide gerieten in den Strudel der Insolvenz des schwedischen Mutterkonzerns. Bleibt nur zu offen, dass die angekündigte Übernahme durch den US-Hersteller Lyten wie geplant umgesetzt wird.
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