E-Mobilität Storedot und VinES entwickeln extrem schnellladefähige Akkuzelle

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Storedot gibt einen weiteren Entwicklungspartner für seine extrem schnellladefähigen Batteriezellen bekannt: VinES, Tochterunternehmen des Autoherstellers Vinfast. Ab 2025 will das Unternehmen die Zellen einsetzen.

Storedot und Vinfast entwickeln gemeinsam eine schnellladefähige Batteriezelle für Elektrofahrzeuge.(Bild:  Vingroup)
Storedot und Vinfast entwickeln gemeinsam eine schnellladefähige Batteriezelle für Elektrofahrzeuge.
(Bild: Vingroup)

Storeot und VinES entwickeln gemeinsam eine extrem schnellladende Hochenergie-Batteriezelle für Elektrofahrzeuge. Laut der Vereinbarung wollen die Unternehmen die Batteriezellen für die Serienproduktion vorbereiten. Der Batterieentwickler Storedot will dafür seine XFC-Technologie lizenzieren und einbringen. XFC steht für „extreme fast charge“. VinEs verfügt über Erfahrung in der Entwicklung von Formfaktoren, der Herstellung, Validierung und dem Lieferantennetzwerk.

Die erste Generation der XFC-Batteriezelle soll laut Storedot „voraussichtlich im Jahr 2025 auf den Markt kommen“ und in Elektroautos von Vinfast eingesetzt werden; dem Mutterkonzern von VinES. Im Jahr 2022 hatte Storedot seine Strategie „100inX“ vorgestellt. Diese beinhaltet die Zwischenziele „100in5“, „100in3“ und „100in2“. Heißt: 100 Meilen in fünf, drei und dann zwei Minuten laden. 100 Meilen entsprechen rund 161 Kilometern.

Die Ziele will Storedot „im Laufe des kommenden Jahrzehnts“ erreichen: „100in5“ bis 2024, „100in3“ bis 2028 und „100in2“ bis 2032. Ermöglichen sollen das drei Zellgenerationen: siliziumbasierte Zellen mit rund 300 Wh/kg, Feststoffzellen mit rund 450 Wh/kg, und wie Storedot sie nennt Post-Lithium-Zellen mit bis zu 550 Wh/kg.

Storedot und die Vingroup arbeiten schon länger zusammen. Erst im Januar 2022 war der vietnamesische Elektroautohersteller Vinfast Hauptinvestor in einer Finanzierungsrunde von Storedot. VinES ist ein Anbieter von Batterien für Mobilitätsanbieter und Energiespeicher. Andere Automobilhersteller arbeiten ebenfalls mit Storedot zusammen, darunter Mercedes-Benz, Ola Electric, Polestar und Volvo.

Kleinere Akkus und effizientere Rekuperation

Mit den angekündigten Akkuzellen könnten laut Storedot deutlich kleinere Batteriepacks in E-Fahrzeugen montiert werden. Statt eines Akkus mit 80 Kilowattstunden reichen in einer Beispielrechnung des Unternehmens 50 Kilowattstunden. Das Fahrzeuggewicht würde so um rund 200 Kilogramm sinken.

Noch wichtiger: Die Herstellkosten könnten laut Storedot um rund 4.500 US-Dollar sinken; das entspricht rund 4.100 Euro. E-Fahrzeuge könnten laut Storedot zudem effizienter rekuperieren, weil die Zellen die dabei entstehenden hohen Ströme aufnehmen können.

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