Werkstoffe
Strahlenvernetzte Kunststoffe: Hohes Potenzial bei E-Autos

Ein Gastbeitrag von Wilhelm Schneider 3 min Lesedauer

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Alle Bauteile mit hoher Anforderung an Temperatur- und Medienbeständigkeit oder Impactschutz eignen sich für den Einsatz von strahlenvernetzten Kunststoffen. Weniger Gewicht und niedrigere Kosten sprechen für das Verfahren.

Handlingsystem für die Bestrahlung von Bauteilen.(Bild:  BGS/Markus Steur)
Handlingsystem für die Bestrahlung von Bauteilen.
(Bild: BGS/Markus Steur)

Die Bestrahlung von Kunststoffen mit Elektronen regt die Moleküle der Polymer-Werkstoffe dazu an, sich zu vernetzen. Der Veredelungsschritt sorgt für signifikant verbesserte Materialeigenschaften, etwa hinsichtlich Hitzebeständigkeit, Beständigkeit gegenüber Chemikalien, Kriechverhalten und Abriebfestigkeit.

Der Gesamtmarkt für strahlenvernetzte Kunststoffe in Deutschland und Europa lässt sich nur schwer abzuschätzen. Gerade durch den aktuell stattfindenden Wechsel von konventionellen Verbrennern hin zu rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen ist er ständigen Veränderungen ausgesetzt.