Erste Testfahrt Suzuki E-Vitara – E-Auto für Pragmatiker

Von Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Der E-Vitara ist das erste Elektroauto des Herstellers. Informationen zu Positionierung des SUVs sowie erste Fahreindrücke haben wir bei einer Prototypen-Testfahrt gesammelt.

Steht unmittelbar vor seinem Produktionsstart: der Suzuki E-Vitara.(Bild:  Simon – VCG)
Steht unmittelbar vor seinem Produktionsstart: der Suzuki E-Vitara.
(Bild: Simon – VCG)

Suzuki ist in Sachen E-Mobilität Nachzügler. Im Herbst rollt mit dem E-Vitara das erste voll batterieelektrisch angetriebene Modell in den Handel. Verspätet? Genau zum richtigen Zeitpunkt, argumentierte Suzuki bei einer Präsentation des Modells in Rodgau. E-Mobilität habe sich jetzt am Markt etabliert und die Marke spreche eher Pragmatiker und Konservative, statt Enthusiasten und Visionäre an. Suzuki wolle für „leistbare Mobilität, nicht für fancy Innovationen“ stehen, erklärte der stellvertretende Importeurs-Chef Daniel Schnell.

Dass Suzuki bei der E-Mobilität nicht gerade First-Mover ist, liegt auch daran, dass der Blick beim Hersteller zuerst auf die Bedürfnisse der für ihn wichtigsten Märkte gerichtet ist. Ganze 57 Prozent des globalen Absatzes des Autobauers entfallen auf den indischen Markt. Den dominiert Suzuki als klarer Marktführer – mit über 40 Prozent Marktanteil. Die E-Auto-Quote soll zwar in Indien rasant wachsen – die dortige Regierung gibt 30 Prozent BEV-Anteil bis 2030 als Ziel vor –, ist bislang aber noch gering. 21 Prozent des globalen Volumens von Suzuki gehen zudem auf den Heimatmarkt Japan zurück.