Zulieferer
Svolt: Holpriger Start ins neue Jahr
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Svolt musste seinen geplanten Börsengang absagen. Im Markt für Batteriehersteller in China herrscht ein extremer Wettbewerb. Und auch die Expansion in Europa gestaltet sich schwierig.
Für Svolt, den sechstgrößten Batteriehersteller Chinas, hat das neue Jahr nicht so gut begonnen wie erhofft. Einen geplanten Börsengang in Schanghai hatte das Unternehmen Ende vergangenen Jahres absagen müssen. Das brachte viele negative Schlagzeilen und Spekulationen. Auch der geplante Bau neuer Fabriken in Deutschland und anderswo in Europa geht wegen bürokratischer und anderer Probleme nur langsam voran.
Am 22. Dezember 2023 teilte die Börse in Schanghai mit, dass Svolt Energy seinen Antrag auf eine Börsennotierung zurückgezogen habe. Ursprünglich hatte der Batteriehersteller gehofft, am dortigen „Science and Technology Innovation Bord“ 15 Milliarden Yuan (rund 1,93 Milliarden Euro) einzusammeln, um den Bau neuer Werke finanzieren zu können. Was genau die Hintergründe für diesen geplatzten IPO sind, ist Gegenstand heftiger Spekulationen in Chinas Medien. Auch ist noch unklar, ob alternativ ein Börsengang in Hongkong versucht wird. Fest steht nur, dass die Geschäfte für Zulieferer auf dem Markt der chinesischen E-Mobilität, selbst für so erfolgreiche wie Svolt, zuletzt immer schwieriger geworden sind.
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