Interview Toyota: „E-Mobilität muss zur tragenden Säule werden“

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Trotz möglichem Aufschub bei den CO2-Zielen hält Toyota am Elektrokurs fest, stellt Europa-CCO Matt Harrison klar. Bis 2030 soll jeder zweite Neuwagen ein E-Auto sein.

Matt Harrison, COO Toyota Europe, betont, dass der japanische Hersteller an seiner Technologieoffenheit festhält. Gleichwohl will er die E-Mobilität als stärkste Säule etablieren.(Bild:  Jeroen Peeters)
Matt Harrison, COO Toyota Europe, betont, dass der japanische Hersteller an seiner Technologieoffenheit festhält. Gleichwohl will er die E-Mobilität als stärkste Säule etablieren.
(Bild: Jeroen Peeters)

Toyota hat in Europa bei der Elektromobilität lange gezögert. Doch nun kündigte der Hersteller eine Reihe neuer Modelle mit E-Antrieb an: Neben dem kürzlich vorgestellten Urban Cruiser geht mit dem CH-R+ noch in diesem Jahr ein zweiter Stromer neu an den Start, der das Potenzial für ordentliches Volumen hat. Insgesamt werden die Toyota-Händler bis Ende dieses Jahres damit drei vollelektrische Pkw-Modelle im Angebot haben – im B-, C- und D-SUV-Segment.

Das Kompakt-SUV CH-R+ enthüllte der japanische Hersteller erstmals auf seinem jährlich stattfindendem Kenshiki-Forum in Brüssel. Auf der Veranstaltung verrieten Toyota-Europa-CEO Yoshiro Nakata und CCO Matt Harrison (Chief Corporate Officer) ihre weitere Elektrifizierungs-Roadmap: Bei der Kernmarke Toyota sollen bis Ende 2026 noch drei weitere Elektromodelle in größeren Fahrzeugsegmenten vorgestellt werden.