Markenausblick
Toyota: Rein elektrische Modellfamilie und Hybride

Von Michael Specht/SP-X 3 min Lesedauer

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Toyota will ab 2022 eine Elektro-Modellfamilie gründen, basierend auf den BZ-Modellen. Los geht es mit einem Mittelklasse-SUV in RAV4-Größe. Und: Es wird weiterhin Hybride geben.

Toyotas Plattform E-TNGA sieht „Steer-by-Wire“ vor. Das oben offene Lenkrad könnte in Serienfahrzeugen kommen.(Bild:  Toyota)
Toyotas Plattform E-TNGA sieht „Steer-by-Wire“ vor. Das oben offene Lenkrad könnte in Serienfahrzeugen kommen.
(Bild: Toyota)

Der größte Autohersteller der Welt hat kein Elektroauto im Programm. Eigentlich ein No-Go. Immerhin sind viele der Konkurrenten bereits mit Stromern der zweiten Generation unterwegs und haben längst dezidierte E-Architekturen entwickelt. Über Jahre war aus der Konzernzentrale in Toyota City als Gegenargument nur ein „Die Zeit sei noch nicht reif“ zu hören.

Doch nun, nach immerhin mehr als 20 Jahren Hybrid-Führerschaft, hat bei den Toyota-Strategen ein Umdenken stattgefunden. Vor wenigen Wochen zeigten die Japaner auf der Messe in Shanghai die Studie „bZ4X Concept“. Das elektrische SUV mit Allradantrieb basiert auf der komplett neu entwickelten E-TNGA-Plattform, die ausschließlich für E-Antriebe konzipiert wurde. Sie sieht sogar Steer-by-Wire-Technik vor. Branchenkenner halten es daher für durchaus möglich, dass Toyota das oben offene Lenkrad der Studie auch im Serienmodell anbieten wird. Es wäre eine Revolution für den sonst eher biederen Autobauer.

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