Anbieter zum Thema
Leichtbaumehrkosten bei CFK etwa 6,30 Euro je Kilogramm
All diese Aspekte senken kontinuierlich die Mehrkosten für den Leichtbau. Den künftig anfallenden CO2-Strafzahlungen gegenübergestellt, wirkt sich der Einsatz von CFK in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren voraussichtlich ab 2020 kostenneutral aus. Bei Elektrofahrzeugen sogar noch früher: Laut einer Studie der RWTH Aachen kann eine Gewichtsreduzierung um ein Kilogramm etwa zehn Euro Batteriekosten einsparen.

Die Leichtbaumehrkosten beim Einsatz von CFK betragen bis zum Jahr 2015 hingegen nur etwa 6,30 Euro pro Kilogramm. In allen Fahrzeugkonzepten – ob Elektro- oder Verbrennungsmotor – müssen langfristig rentable und ganzheitlich durchdachte Leichtbaulösungen zum Einsatz kommen. Daher ist es ein logischer Schritt, neben bereits serientauglichen und kostenneutralen Material- und Systemleichtbaulösungen auch zukunftsgerichtete Strukturleichtbausysteme auf den Markt zu bringen. Als Systemlieferant gibt Brose mit seinem Konzept eine Antwort auf die Frage, wie Türsysteme im Zeitalter der Verbundwerkstoffe gestaltet sein können. Erste OEMs prüfen bereits die Einsatzmöglichkeit des Systems für ihre Fahrzeuge.
Werkstoffwahl nach Projektnutzen
Bei der Werkstoffwahl bleibt jedoch entscheidend, welches Material für das jeweilige Fahrzeug den größten Nutzen und im jeweiligen Projekt die größte Effizienz bietet. Vor diesem Hintergrund hält der Zulieferer alle notwendigen Ressourcen und Prozesse zur Entwicklung, Herstellung und Lieferung unterschiedlicher Türsystemkonzepte bereit: von Stahl und Aluminium über Kunststoff, bis hin zu CFK.
(ID:34993230)