Praxiserfahrungen gesucht Umfrage zu alternativen Antrieben in der Landwirtschaft

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Wann eignen sich alternative Antriebe für die Landwirtschaft – und wann nicht? In einer Umfrage im Projekt „Trakzeptanz“ können Landwirte ihre Meinung dazu einbringen.

Beschäftigte am Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe mit einem Traktor, der mit Pflanzenölkraftstoff fährt.(Bild:  TFZ)
Beschäftigte am Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe mit einem Traktor, der mit Pflanzenölkraftstoff fährt.
(Bild: TFZ)

Welche Vor- und Nachteile haben erneuerbare Kraftstoffe und Elektroantriebe in der Landwirtschaft? Welche Ansätze sind praxisgerecht? Im Projekt „TrAkzeptanz” entwickeln mehrere Projektpartner Anreize für den Umstieg auf nachhaltige Traktoren. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, HSWT, führt dazu eine deutschlandweite Online-Umfrage durch. Das Ziel: herausfinden, welche Meinungen es aus der Praxis zu alternativen Antrieben gibt, was aus Sicht der Nutzer für diese Traktoren spricht – und was dagegen.

Es gibt etwas zu gewinnen

Landwirtinnen und Landwirte können so laut der Hochschule ihre Ansichten und Meinungen in künftige politische Maßnahmen einfließen lassen. Außerdem gibt es etwas zu gewinnen: Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine des Versandhändlers Amazon im Gesamtwert von 1.500 Euro verlost.

Über das Projekt „Trakzeptanz“

Im Projekt „Akzeptanz und Effekte von klimafreundlichen Antrieben in der Landwirtschaft – TrAkzeptanz“ entwickeln die Projektpartner Anreizmechanismen für klimafreundliche Antriebe in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion. Dazu zählen diverse Analysen: zum Ist-Zustand, Chancen und Risiken, der Akzeptanz und Kaufmotiven, theoretischen Szenarien und praxisorientierten Fallstudien. Außerdem werden im Projekt Treibhausgase analysiert und bilanziert, um den tatsächlichen Beitrag zum Klimaschutz zu erfassen.

Der Bundesverband Bioenergie e.V. vernetzt im Projekt Forschung und Praxis. „Wir sind als Verband mit allen Stakeholdern der Landwirtschaft, der Landtechnik sowie der erneuerbaren Mobilität eng vernetzt. Mit Ergebnisforen, Workshops und anderen Dialogformen sorgen wir dafür, dass alle relevanten Akteure einbezogen werden und die Projektergebnisse die Zielgruppen erreichen – von der Politik, über Landmaschinenhersteller, Lohnunternehmen bis hin zu den Landwirten“, beschreibt Bernd Geisen, Geschäftsführer des Verbands. Das Projekt läuft seit April 2024 und noch bis Ende März 2027. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat fördert das Projekt.

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