Vom verteilten zum zonalen Ansatz Autos in intelligente Plattformen verwandeln

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Umstieg auf zonale E/E-Architekturen ist komplex, zeitaufwendig und mit zum Teil hohen Investitionen verbunden. Auf der IZB in Wolfsburg kann man sich über das Thema informieren.

Steuergeräte für Software-Updates über das Mobilfunknetz.(Bild:  Volkswagen AG)
Steuergeräte für Software-Updates über das Mobilfunknetz.
(Bild: Volkswagen AG)

Fahrzeuge werde um Software-Plattformen erweitert. Dafür muss sich die elektrische und elektronische (E/E) Architektur tiefgreifend verändern. Das ist eine große Herausforderung für Autohersteller und deren Zulieferer – aber auch eine Chance.

Die E7E-Architektur entwickelt sich ausgehend von einer verteilten Architektur (viele Steuergeräte) über eine domänenzentralisierte Architektur (Funktionskonsolidierung) hin zu einer zonalen Architektur.

Sangeeth Kumar, leitender Architekt Automotive bei Quest Global.(Bild:  Quest Global)
Sangeeth Kumar, leitender Architekt Automotive bei Quest Global.
(Bild: Quest Global)

Die Vorteile der zonalen Architektur sind vielfältig: Sie reduziert die Verkabelungskomplexität und das Gewicht erheblich, was die Fahrzeugeffizienz und -leistung verbessert. Moderne Autos enthalten typischerweise 70 bis 100 Steuergeräte, was zu komplexen Kabelbäumen führt. Die zonale Architektur konsolidiert Funktionen und minimiert den Verkabelungsbedarf. Ethernet-Verbindungen bewältigen das wachsende Datenvolumen, was besonders für autonomes Fahren wichtig ist. Geringere Latenzzeiten sorgen für schnellere Reaktionen kritischer Funktionen. Diese Architektur verbessert auch die Skalierbarkeit und ermöglicht künftige Upgrades und Wartungen durch Software-Updates.

Der Übergang zur zonalen Architektur erfordert neue Fähigkeiten, Techniken und Arbeitsweisen. OEMs stehen vor mehreren Hürden:

  • Finanzielle Investitionen
  • Technische Komplexität
  • Lieferantenkoordination
  • Softwareintegration und Cybersicherheit
  • Weiterbildung der Belegschaft
  • Regulatorische Compliance
  • Testen und Validieren

Quest Global bringt Erfahrung und Expertise in diese Transformation ein. Der Ansatz des Unternehmens ist ganzheitlich und berücksichtigt das gesamte Fahrzeugökosystem. Zu den Kompetenzen gehören:

  • Erstellung robuster, skalierbarer Software
  • Integration der Cybersicherheit: Implementierung mehrschichtiger Sicherheitsansätze.
  • Regulatorische Navigation: Einhaltung aktueller und künftiger Standards.
  • Lieferantenkoordination: Ermöglichung nahtloser Zusammenarbeit.
  • Testen und Validieren: Einsatz fortschrittlicher Prozesse zur frühzeitigen Problemlösung.

Die Softwareingenieure von Quest Global verwenden fortschrittliche Methoden, um flexible, wartbare Codes zu erstellen. Die vorhandene Expertise erstreckt sich auf Echtzeitbetriebssysteme, Hypervisoren und Virtualisierungstechniken.

IZB 2024: Halle 3, Stand 3115

(ID:50207691)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung