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VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Federberechnung neu gedacht – Perspektive durch FKM-Richtlinie

Datum:

10.03.2026 - 11.03.2026

Veranstaltungsort:

Online

Beschreibung:

Die neue FKM-Richtlinie für Federn und Federelemente ermöglicht einen individuellen Ermüdungsfestigkeitsnachweis – abhängig von Geometrie, Werkstoff, Herstellung und Belastung.

Wer Federn und Federelemente konstruiert, steht vor der Herausforderung, ihre Lebensdauer und Sicherheit zuverlässig nachzuweisen.

Die neue FKM-Richtlinie für Federn und Federelemente ermöglicht erstmals einen individuellen Ermüdungsfestigkeitsnachweis – abhängig von Geometrie, Werkstoff, Herstellung und Belastung. Damit bietet sie eine nachvollziehbare und sichere Alternative zur herkömmlichen Bewertung über Goodman-Diagramme.

Am 10.–11. März 2026 von 9:00 bis 13:00 Uhr vermittelt das Online-Seminar „Federberechnung neu gedacht – Perspektive durch FKM-Richtlinie“ die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Richtlinie.

Ziel ist es, Teilnehmenden praxisnah zu zeigen, wie sich mit der FKM-Richtlinie Federn sicher auslegen, Spannungen bewerten und Lebensdauerabschätzungen treffen lassen – unabhängig von einer Softwareanwendung.


Themen des Seminars:

  • Grundlagen der Betriebsfestigkeit und Einflüsse auf die Schwingfestigkeit von Federn
  • Bewertung von Schub- und Normalspannungen am Beispiel Schrauben- und Schenkelfedern
  • Vergleich klassischer Dimensionierung über Goodman-Diagramme mit neuen FKM-Ansätzen
  • Berechnung von Spannungen, Auslastungsgraden und Sicherheitskonzepten
  • Berücksichtigung von Material, Oberfläche, Mittelspannung und Schwingbeanspruchung
  • Praktische Übungen und Anwendungsbeispiele für die Umsetzung im Alltag


Zielsetzung:

  • Grundlagen zur FKM-Richtlinie Federn kennen: Struktur, Ziel und Nutzen für die Praxis
  • Neue Berechnungsansätze verstehen: Unterschiede zur klassischen Dimensionierung und deren Vorteile
  • Sicherheit und Lebensdauer bewerten: Methoden zur Ermittlung von Spannungen und Auslastungsgraden
  • Federspezifische Besonderheiten berücksichtigen: Einfluss von Werkstoff, Oberfläche und Belastungsspektrum
  • Praktische Anwendung trainieren: Umsetzung anhand realer Beispiele und Berechnungsübungen


Referent:

Dr.-Ing. René Reich

Mitglied der Forschungsgruppe „Draht und Federn“ an der Technischen Universität Ilmenau

Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter

Langjähriger Seminarleiter für federherstellende Unternehmen im In- und Ausland

Promotion im Bereich zyklisch beanspruchter Federn


Mehr Details und alle Informationen rund um die Veranstaltung gibt es hier