E-Mobilität
Das Auto als Teil des Stromnetzes

Von sp-x 5 min Lesedauer

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Auf der Messe Power-2-Drive war zu sehen, wie die Fahrzeuge schon als Teil eines Hochleistungs-Stromnetzes fungieren. Wer davon richtig profitieren will, braucht aber hierzulande noch bessere Hardware – und Geduld.

Der Mercedes EQS kann in Japan schon Strom wieder zurück ins Netz speichern. In Deutschland ist das noch Zukunftsmusik.(Bild:  Mercedes-Benz)
Der Mercedes EQS kann in Japan schon Strom wieder zurück ins Netz speichern. In Deutschland ist das noch Zukunftsmusik.
(Bild: Mercedes-Benz)

Deutschlehrer wird es wahrscheinlich gruseln angesichts dieser Menge an unaussprechlichen Wortschöpfungen mit „e“: Elecq, Eaaze, Elli oder Exnaton – bei manchen Ausstellern auf der Messe Power-2-Drive wussten vielleicht selbst manche Mitarbeiter nicht, wie der Firmenname ausgesprochen wird. Hauptsache, die Spannung stimmt.

Denn um die geht es bei einer wirklichen, nachhaltigen und elektrischen „Energiewende“. Eine Rundgang durch die vollen beiden Messehallen belegte, dass es durchaus kraftvoll und ideenreich vorangeht beim „Charging the Future of Mobility“, wie die Veranstaltung ihren Anspruch selbst titulierte. Viele Fahrzeuge sind ganz schön schlau, das Netz hinkt der Entwicklung allerdings noch hinterher – zumindest in Deutschland.