Zulieferer Verbände fordern schnelle Umsetzung der Gaspreisbremse

Von Lena Sattler

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Die vorgeschlagene Gaspreisbremse soll Verbraucher entlasten. Verbände aus der mittelständischen Industrie fordern unter anderem Tempo bei der Umsetzung.

Die hohen Gaskosten belasten insbesondere die mittelständischen Unternehmen.(Bild:  gemeinfrei)
Die hohen Gaskosten belasten insbesondere die mittelständischen Unternehmen.
(Bild: gemeinfrei)

Die Energiekommission hat am Montag die Gaspreisbremse vorgeschlagen. Damit sollen die Gaspreise sinken und Verbraucher entlastet werden. Verbände der mittelständigen Industrie fordern jetzt unter anderem mehr Tempo bei der Umsetzung sowie weitere Entlastungen.

In einer Pressemitteilung am Montag sagte der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG), er begrüße die Entscheidung, die für die mittelständige Industrie teilweise Planungssicherheit herstelle. Zugleich wies er darauf hin, dass die vorgeschlagenen sieben Cent Beschaffungspreis im internationalen Vergleich immer noch hohe Kosten seien, die energieintensive Betriebe wie etwa Gießereien erst einmal stemmen können müssten.

Max Schumacher, Hauptgeschäftsführer des BDG, forderte deshalb schnell Entlastungen für die Branche: „Die vorgeschlagenen Regelungen müssen unverzüglich von der Bundesregierung umgesetzt und die Verhandlungen zu einer Strompreisbremse sofort aufgenommen werden.“

WSM: Gaspreisbremse sei „Stoßdämpfer“ auf steiniger Strecke

Auch der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) will mehr Tempo bei der Umsetzung der Maßnahmen. Wie der Verband in einer Pressemitteilung vom Montag berichtete, hätten viele Unternehmen durch Effizienz- und Prozessoptimierung, Wechsel der Energieträger oder sinkende Produktionsvolumina Einsparpotenziale bereits ausgereizt. „Die Gaspreisbremse kann den Kostendruck nicht vollständig nehmen, sie ist aber mildernder ‚Stoßdämpfer’ auf steiniger Strecke. Wenn die Politik sie schnell genug und unbürokratisch umsetzt“, so WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer.

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