Nutzfahrzeuge Voith und Weifu entwickeln Wasserstoff-Speicher

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Voith und Weifu entwickeln künftig gemeinsam Wasserstoff-Speicher. An dem Deal beteiligt ist Bosch.

Voith arbeitet mit dem chinesischen Zulieferer Weifu an Speichersystemen für Wasserstoff.(Bild:  Voith)
Voith arbeitet mit dem chinesischen Zulieferer Weifu an Speichersystemen für Wasserstoff.
(Bild: Voith)

Voith und der chinesische Zulieferer Weifu wollen gemeinsam Speicher für Wasserstoff entwickeln und herstellen. Dafür gründen die Unternehmen zwei Joint Ventures. Ein gemeinsames Unternehmen soll den Weltmarkt bedienen, außer China. Voith ist Mehrheitseigentümer mit der „Voith HySTech GmbH“. Die Tochtergesellschaft mit Sitz in Garching nahe München besteht seit April 2024, Voith deckt damit Aktivitäten zum Wasserstoff ab.

Das zweite Gemeinschaftsunternehmen für den chinesischen Markt führt Weifu mehrheitlich. Die beiden neuen Firmen sollen bis zum vierten Quartal 2024 gegründet werden. Der Schwerpunkt liegt auf Speichersystemen für den Schwerlastverkehr.

Beteiligt an der Vereinbarung zwischen Voith und Weifu ist Bosch. Der Zulieferer forscht seit Anfang 2022 mit Weifu an der Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellen und ist an dem chinesischen Unternehmen beteiligt. Weifu entwickelt seit einigen Jahren Komponenten für Wasserstoffmobilität.

Über die Weifu Group und Voith

Die Weifu Group wurde 1958 gegründet. Der Automobilzulieferer gehört nach eigenen Angaben zu den 30 führenden Unternehmen der chinesischen Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftigt fast 8.000 Menschen und produziert vorrangig Kraftstofffahrzeugsysteme wie Kraftstoffeinspritzung, Abgasnachbehandlung und Motorluftansaugung her.

Die Voith Group entwickelt und produziert Anlagen, Produkten, Serviceleistungen und digitale Anwendungen für die Märkte Energie, Papier, Rohstoffe sowie Transport und Automotive. Das Unternehmen besteht seit 1867 und beschäftigt aktuell rund 22.000 Menschen in über 60 Ländern. Es ist eines der größten Familienunternehmen Europas und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro.

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