Strategie
VW zeigt Militärfahrzeuge – Cavallo sieht Rüstung als Option

Aktualisiert am 09.03.2026 Von dpa/Thomas Günnel 3 min Lesedauer

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Volkswagen hat im Februar bei einer Messe zwei militärische Prototypen-Fahrzeuge gezeigt. Daniela Cavallo, VW-Betriebsratsvorsitzende, sieht Rüstungsprojekte als eine Option – vor allem am Standort Osnabrück.

Die Fertigung des T-Roc Cabriolet in Osnabrück endet Mitte des Jahres 2027.(Bild:  Volkswagen)
Die Fertigung des T-Roc Cabriolet in Osnabrück endet Mitte des Jahres 2027.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagens Betriebsratschefin Daniela Cavallo zeigt sich offen für Rüstungsprojekte bei dem Autohersteller. „Ich bin der Meinung, dass Deutschland und Europa unabhängiger werden müssen im Bereich Verteidigung“, sagte sie im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. „Die Welt hat sich stark verändert. Deshalb ist es wichtig, dass Europa dort ein Gegengewicht aufbaut.“

Vor allem für das Werk im niedersächsischen Osnabrück könne das eine Perspektive sein. „Wir prüfen alle Möglichkeiten, um den Standort Osnabrück zukunftsfest aufzustellen“, sagte Cavallo. Rüstung sei hier eine Option. Die Arbeitnehmervertreterin verwies darauf, dass die Konzerntochter MAN bereits seit Jahren in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Rheinmetall Militärlaster baut. Die Produktion der in Osnabrück gebauten Porsche-Modelle läuft in diesem Jahr aus, Mitte 2027 dann auch die Fertigung des VW T-Roc Cabrios. Als möglicher Interessent gilt seit langem der Rüstungskonzern Rheinmetall.