Cariad
Wie VW sein Software-Haus sanieren will

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Volkswagen hat aktuell zahlreiche Probleme. Mit das größte ist die eigene Software-Schmiede Cariad. Laut einem Pressebericht hat Sparten-Chef Peter Bosch einen schmerzhaften Rettungsplan vorgelegt.

(Bild:  Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen will 2.000 der 6.500 Stellen bei seiner Softwaretochter Cariad abbauen. Wie das „Manager-Magazin“ am Freitag online berichtete, soll die komplette Organisation neu aufgestellt und klarer geordnet werden. Cariad-Chef Peter Bosch wolle das Budget für die Sparte von derzeit knapp vier Milliarden Euro pro Jahr deutlich reduzieren. Zudem soll die stattliche Anzahl von Beteiligungen um die Hälfte reduziert werden.

Bosch soll dem Konzernvorstand in diesem Zuge Mitte der vergangenen Woche eröffnet haben, dass die künftige Elektronikarchitektur „E3 2.0“ für alle VW-, Seat-, Cupra- und Skoda-Modelle nicht nur deutlich später als geplant (2025) kommen soll, sondern auch komplett neu entwickelt werden muss. Den Schaden hierfür habe er auf rund 1,5 Milliarden Euro beziffert.

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