Volkswagen Blume setzt weiter auf US-Markt und kündigt Range Extender an

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Volkswagen-Konzern will den Absatz in den USA steigern. Modelle mit Range Extender sollen die Kunden überzeugen. Oliver Blume setzt auf Pragmatismus beim Zoll-Thema.

Oliver Blume glaubt an eine pragmatische Lösung mit der Trump-Regierung beim Thema Strafzoll. Der US-Markt soll VW unabhängiger von China machen.(Bild:  Volkswagen AG)
Oliver Blume glaubt an eine pragmatische Lösung mit der Trump-Regierung beim Thema Strafzoll. Der US-Markt soll VW unabhängiger von China machen.
(Bild: Volkswagen AG)

Der nordamerikanische Markt ist für Volkswagen ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie, erklärt Konzern-Chef Oliver Blume. Durch ein stärkeres US-Geschäft will das Unternehmen demnach unabhängiger vom chinesischen Markt werden. Blume halte es für extrem wichtig, in allen Regionen ein starkes Standbein zu haben, um das Geschäft des Volkswagen-Konzerns flexibler und robuster aufzustellen. Das Vorbild dieser Strategie sei die Konzerntochter Porsche.

Volkswagen investiert mehrere Milliarden in Nordamerika

In den USA investiere der Konzern 15 Milliarden Dollar, in Kanada fünf Milliarden, wie es weiter heißt. Das sei ein extrem starkes Statement pro Nordamerika. Unternehmen, die sich so stark engagierten, sollten von niedrigen Zöllen profitieren. Trump hat jedoch zusätzliche Zölle auf Einfuhren aus Mexiko und Kanada angekündigt – und das auch der EU angedroht.

„Wir werden mit der neuen US-Administration in bewährter Weise zusammenarbeiten“, macht Blume klar. Denn man sehe, dass auch viele US-Firmen mit Kanada und Mexiko eng verwurzelt seien. Blume mit Blick auf Trump: „Wir haben in Donald Trumps erster Amtszeit einen wirtschaftlich denkenden Präsidenten erlebt, der sich positioniert, der polarisiert und dann konsequent in die Umsetzung geht.“

VW prüft Einsatz von Range Extendern

Der VW-Konzern-Chef kündigte im Zuge dessen an, dass der Einsatz von Range Extendern auch für Volumenmodelle geprüft wird – darunter die E-Modelle der Marke VW. Dabei handelt es sich um kleine Verbrennungsmotoren, die die Batterie von E-Autos laden und damit die Reichweite erhöhen. Diese Technik soll zuerst bei der US-Tochter Scout eingesetzt werden.

Der Range Extender gilt als ein Argument, um den Kunden in der Übergangsphase zur E-Mobilität die Reichweitenangst zu nehmen und ihnen den Einstieg zu erleichtern. Die Antriebstechnik ist momentan vor allem in China beliebt. Dort steigt der Absatz der E-Autos mit Verbrenner für eine zusätzliche Reichweite stark an.

Hyundai und Stellantis mit Range Extender in USA

Auch Hyundai und der Stellantis-Konzern haben Range-Extender-Modelle angekündigt. Die Koreaner sehen diese vor allem für den chinesischen und den nordamerikanischen Markt vor. Bei Stellantis wurde die Antriebsvariante für die Plattform „STLA Frame“ erwähnt. Darauf sollen künftig Pick-ups und große SUV vornehmlich der amerikanischen Tochtermarken stehen.

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