Prognose Vollautomatisierte Fahrzeugproduktion bis 2030

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Vollautomatisierte Fahrzeugmontage bis zum Jahr 2030 und weniger Wachstum bei Künstlicher Intelligenz: Das sind die beiden wichtigsten Erkenntnisse des Berichts zur Automobilindustrie vom Analysehaus Gartner.

Einer Prognose zufolge wird im Jahr 2030 Vollautomatisierung der Fahrzeugproduktion möglich sein.(Bild:  BMW)
Einer Prognose zufolge wird im Jahr 2030 Vollautomatisierung der Fahrzeugproduktion möglich sein.
(Bild: BMW)

Das Marktforschungsunternehmen Gartner erwartet, dass bis zum Jahr 2030 „mindestens ein Automobilhersteller die vollautomatisierte Fahrzeugmontage erreichen wird“. Fast die Hälfte der weltweit führenden Automobilhersteller – zwölf von 25 – erproben laut der Analysten fortschrittliche Roboter in ihren Werken. Geringere Arbeitskosten, kürzere Produktionszyklen und bessere Qualität könnten für Verbraucher bessere Fahrzeuge zu potenziell niedrigeren Preisen bedeuten.

Der direkte Bedarf an menschlichen Arbeitskräften in der Fahrzeugmontage könnte laut der Analysten deshalb zwar sinken – neue Aufgaben in der KI-Überwachung, der Roboterwartung und der Softwareentwicklung könnten die Verluste aber ausgleichen, wenn Umschulungsprogramme priorisiert würden.

Deutlich weniger Wachstum bei KI

Außerdem prognostizieren die Analysten, dass bis 2029 nur noch fünf Prozent der Automobilhersteller ein starkes Wachstum ihrer Investitionen in KI beibehalten – ein Rückgang zu über 95 Prozent heute. „Die Automobilbranche erlebt derzeit eine Phase der KI-Euphorie, in der viele Unternehmen disruptive Innovationen anstreben, noch bevor sie eine solide KI-Grundlage geschaffen haben“, teilt das Unternehmen mit. „Diese Euphorie wird sich letztendlich in Enttäuschung verwandeln, da diese Unternehmen die ambitionierten Ziele, die sie sich für KI gesetzt haben, nicht erreichen können.“

Fokus auf KI bringt Wettbewerbsvorteil

Unternehmen mit einer soliden Softwarebasis, einer technologieaffinen Führung und einem konsequenten, langfristigen Fokus auf KI werden sich entsprechend von der Konkurrenz abheben und einen Wettbewerbsvorteil bei Künstlicher Intelligenz schaffen, schreiben die Analysten. Es sei darüberhinaus wahrscheinlicher, „dass Automobilunternehmen, deren Führungskräfte über fundiertes technisches Know-how verfügen, KI zu ihrer obersten Priorität machen, anstatt an den traditionellen Prioritäten eines Automobilunternehmens festzuhalten“, teilt Gartner mit.

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