E-Mobilität Volvo kooperiert mit Breathe für schnelleres Laden

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Durch die Investition in die Ladesoftware von Breathe Battery Technology verspricht Volvo bei seiner nächsten E-Auto-Generation kürzere Ladezeiten.

Volvo will ab 2030 nur noch E-Autos produzieren. Die Ladesoftware von Breathe Battery Technology soll dabei helfen.(Bild:  Volvo)
Volvo will ab 2030 nur noch E-Autos produzieren. Die Ladesoftware von Breathe Battery Technology soll dabei helfen.
(Bild: Volvo)

Volvo kooperiert und investiert in Breathe Battery Technologies (Breathe). Damit erhält der Autohersteller Zugang zur neuen Version der Ladesoftware Breathe Charge, die in seiner neuen Generation von Elektroautos zum Einsatz kommen soll. Die Zusammenarbeit stellt die jüngste Investition des Volvo Cars Tech Fund dar.

Durch die Integration der Software in Volvos Batteriemanagement-Plattform erhofft sich der Autohersteller eine verbesserte Leistung der Ladetechnologie. Die benötigte Zeit, um das Fahrzeug von 10 auf 80 Prozent Ladezustand zu bringen, soll zwischen 15 und 30 Prozent reduziert werden. Volvo verspricht eine gleichbleibende Reichweite. Die kürzere Ladezeit soll über den gesamten Lebenszyklus der Batterie anhalten, ohne deren Gesundheitszustand zu beeinträchtigen.

Adaptives Laden für kürzere Ladezeiten

Im Gegensatz zum herkömmlichen stufenweisen Laden, das sich auf vorher festgelegte Regeln stützt, nutzt die Software von Breathe das adaptive Laden zur dynamischen Steuerung der Batterie in Echtzeit. Das führt laut Mitteilung zu deutlich kürzeren Ladezeiten. Mithilfe von Algorithmen steuere die Software den Ladevorgang in Abhängigkeit vom Zustand der Batterie, um dem Fahrer ein optimales Fahrerlebnis zu bieten und gleichzeitig das Risiko eines Lithium-Plating zu vermeiden, das die Leistung und Lebensdauer der Batterie beeinträchtigen könne.

Ann-Sofie Ekberg, CEO des Volvo Cars Tech Fund, will durch die Investition und kommerzielle Partnerschaft mit Breathe einen bekannten Schmerzpunkt für Elektroauto-Kunden ansprechen und die Ladeleistung noch wettbewerbsfähiger machen. „Schnellere Ladezeiten in dem Bereich, in dem Kunden üblicherweise schnell laden, sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um die Elektromobilität weiter voranzutreiben und sie für mehr Menschen verfügbar zu machen“, so Ekberg.

Das Design der Batteriepacks müsse im Übrigen nicht geändert werden. Volvo gibt an, dass die Technologie vollständig mit der Hardware der neuen Generation seiner Elektroautos kompatibel ist. Das ermögliche eine rasche Skalierung.

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