Rohstoffe Anlage zur Lithium-Produktion aus dem Oberrheingraben eröffnet

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Das Unternehmen Vulcan Energy eröffnete im pfälzischen Landau eine Anlage zur Produktion von Lithium im Tonnenmaßstab. Ab 2026 will man den gewonnenen Rohstoff für die Batterieherstellung nutzen.

Horst Kreuter, Mitbegründer des Projekts bei der Vulcan Energie Ressourcen GmbH, steht in der sogenannten Lithiumextraktions-Optimierungsanlage.(Bild:  picture alliance/dpa | Uwe Anspach)
Horst Kreuter, Mitbegründer des Projekts bei der Vulcan Energie Ressourcen GmbH, steht in der sogenannten Lithiumextraktions-Optimierungsanlage.
(Bild: picture alliance/dpa | Uwe Anspach)

Der unter anderem für Autobatterien wichtige Rohstoff Lithium soll in erheblichem Maßstab aus dem Oberrheingraben gefördert werden. Das Unternehmen Vulcan Energy mit Sitz in Karlsruhe eröffnete am Donnerstag (23.11.) im pfälzischen Landau eine Anlage zur Produktion von Lithium im Tonnenmaßstab – als Vorstufe einer kommerziellen Anlage.

Stoff für 500.000 Batterien pro Jahr

In dieser soll ab 2026 Lithiumchlorid vorerzeugt und in Frankfurt-Höchst zum Endprodukt Lithiumhydroxid raffiniert werden, wie Vulcan-Gründer Horst Kreuter in Landau sagte. Dieses sollen anschließend Vulcan-Partner wie Stellantis, Volkswagen und Renault testen. „Wir rechnen in Projektphase Eins mit 24.000 Tonnen jährlich, das reicht für 500.000 Autobatterien pro Jahr“, erklärte Kreuter.

Die am Donnerstag vorgestellte Anlage kostete demnach etwa 40 Millionen Euro, insgesamt bezifferte Kreuter das Investitionsvolumen für die erste Projektphase inklusive Bohrungen auf etwa 1,4 Milliarden Euro. „Schätzungen gehen davon aus, dass im Oberrheingraben 40 Prozent des europäischen Bedarfs an Lithium und sogar 100 Prozent des deutschen Bedarfs gedeckt werden könnte“, sagte Kreuter.

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