Zero Impact Factory VW Palmela: Saubermachen für die E-Mobilität

Von Tina Rumpelt 5 min Lesedauer

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Ab dem Jahr 2027 baut VW den ID Every1, vermutlich als VW ID Up, im portugiesischen Palmela. Das über 30 Jahre alte Werk südlich von Lissabon putzt Volkswagen dafür auch ökologisch heraus.

Der Grüngürtel von VW Palmela – unter anderem mit zwei Geothermie-Feldern und neuer Lackiererei. (Bild:  VW Group)
Der Grüngürtel von VW Palmela – unter anderem mit zwei Geothermie-Feldern und neuer Lackiererei.
(Bild: VW Group)

Im Jahr 1991 staunte die Automobilwelt über so viel Gemeinschaftssinn in der eher eigenbrötlerisch gestrickten Autoindustrie: Volkswagen und Ford zogen im fernen Portugal als Joint Venture eine Autofabrik hoch, um dort – eine halbe Stunde Autofahrt südlich von Lissabon – im bunten Markenmix VW Sharan, Seat Alhambra und Ford Galaxy zu fertigen. 1999 stieg Ford aus.

Palmela wurde zum kleinen, aber feinen Satelliten Wolfsburgs. Der VW Eos lief dort vom Band, ebenso der VW Scirocco und das Nachfolgemodel vom VW Sharan und Seat Alhambra. Seit 2022 füllt exklusiv der VW T-Roc die Fabrik, die im Drei-Schicht-Betrieb an sieben Tagen in der Woche arbeitet. 236.000 Exemplare des kleinen Crossover-SUVs wurden 2024 gefertigt.