E-Mobilität Warum Karosserieschäden bei E-Autos so teuer sind

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 8 min Lesedauer

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Die höheren Reparaturkosten für E-Autos bewegen die Öffentlichkeit. Nun zeigten Experten, was wirklich dahintersteckt – und welche Verantwortung die Hersteller dafür tragen.

Beim von Dekra gecrashten VW Up zeigte sich keine äußerliche Beschädigung der Batterie. Weil die Airbags ausgelöst hatten, muss der Stromspeicher aber trotzdem ausgebaut und geöffnet werden.(Bild:  Stefan Bausewein)
Beim von Dekra gecrashten VW Up zeigte sich keine äußerliche Beschädigung der Batterie. Weil die Airbags ausgelöst hatten, muss der Stromspeicher aber trotzdem ausgebaut und geöffnet werden.
(Bild: Stefan Bausewein)

Der Laie staunt zwar immer noch, aber der Fachmann dürfte sich eigentlich nicht mehr wundern – über die speziellen Eigenschaften und Besonderheiten von Elektroautos. Denn mittlerweile fahren über 1,4 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge auf deutschen Straßen. Hinzu kommen rund 922.000 Plug-in Hybride.

Trotzdem ist das Informationsbedürfnis auch unter Fachleuten ungebrochen, vor allem, wenn es um die Unfallschadenreparatur an Elektroautos geht. Das zeigt beispielsweise der Zuspruch zu den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen (WKST). Zu dem Forum für Karosserieinstandsetzung und Schadenmanagement, das die Schwestermarken von „Automobil Industrie“ – „kfz-betrieb“ und „Fahrzeug+Karosserie“ – organisierten, kamen Ende März circa 1.200 Teilnehmer – so viele Besucher wie noch nie. Und das lag vor allem an dem Programm, das den Schadenprozess am Elektroauto in Vorträgen und praktischen Vorführungen aus jeder Richtung beleuchtete. Und dabei mit vielen populären Irrtümern und Vorurteilen aufräumte.